22.03.2020

KSP

Appell für ein kreatives Miteinander

Die Agentur stellt die Schaffung einer Plattform zur Diskussion, auf welcher Initiativen und Ideen gesammelt werden sollen. In einer aussergewöhnlichen Zeit sei eine solidarische Zusammenarbeit gefragt.
KSP: Appell für ein kreatives Miteinander
Wollen mit ihren Ideen die Kommunikationsbranche verändern (v.l.): Daniel Krieg und Uwe Schlupp. (Bilder: zVg.)

Daniel Krieg, Gründer und CEO von KSP Krieg Schlupp Partner, und Kreativchef Uwe Schlupp, gelangen mit einem Appell und einer offenen Einladung an die Schweizer Kommunikations-Agenturen sowie die ganze Kommunikationsbranche. Sie rufen auf «zu solidarischer Zusammenarbeit in einer aussergewöhnlichen Zeit».

Von der Coronakrise seien «auch wir Agenturen, alle Freischaffenden, unsere Verbände, alle unsere Partner und Freunde» betroffen. «Direkt, hart und schmerzhaft. Logisch, jede*r von uns muss auch für sich selbst schauen. Aber man sagt, wir hätten eine Gabe, die nicht viele nicht haben: Kreativität», heisst es in einem mehrseitigen Brief (hier finden Sie das Original). Und weiter: «Deshalb könnten wir jetzt miteinander etwas auf die Beine stellen, das den Menschen da draussen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, das ihnen Mut macht, das ihnen Trost spendet und das ihnen zeigt, dass sie nicht alleine sind.»

Krieg und Schlupp schlagen vor: «Natürlich können wir nicht in den Spitälern helfen gehen, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten und mit unseren Ressourcen könnten wir zum Beispiel eine ‹Plattform› auf die Beine stellen, auf die wir unsere gesammelten Initiativen und Ideen stellen. Und so uns helfen. Und vielen anderen Menschen in diesem Land.» Krieg schreibt im Appell, dass er sich gerne als Drehscheibe für diese Plattform zur Verfügung stellen würde. Er sei mit «Vollgas dabei» und freue sich auf Ideen und Vorschläge.

In einem zweiten Teil will die Agentur KSP zudem das Know-how zu konkreter Nachhaltigkeit zur Verfügung stellen. «Meine Vision: Dass bald alle Kommunikations-Unternehmen in der Schweiz Sustainable Companies sind und damit zu Vorbildern werden», schreibt Krieg. KSP Krieg Schlupp Partner sei schon seit Jahren offiziell eine «Sustainable Company – 96 Prozent grün» und würde jährlich auditiert und zertifiziert. Aber: «Wenn nur KSP das tut, ist es ein kleiner Tropfen auf einen heissen Stein.» Wenn alle das tun würden, wären es immerhin schon ein paar kleine Tropfen mehr. (cbe)



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