17.05.2001

Kampagne "Sucht beginnt im Alltag"

Breiter Rückhalt in der Bevölkerung

Studie spricht von "alltagsnah, verständlich und aussagekräftig".

Am Donnerstag hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich zwei weitere Sujets ihrer Kampagne zur Suchtprävention vorgestellt. Parallel zu der Präsentation stellte Heinz Bonfadelli vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Uni Zürich eine Studie zu Akzeptanz und Bekanntheit der Kampagne 2000 durch.

Gemäss der Studie erachtet die Bevölkerung Suchtproblematik als schwerwiegendes (59.6 Prozent) bis sehr schwerwiegendes (18.5 Prozent) gesellschaftliches Problem. 40 Prozent der 608 Befragten meinten, es müsse mehr Präventionsarbeit geleistet werden. "Der Rückhalt in der Bevölkerung für die Kampagne ist gross", bilanzierte Bonfadelli. Die letztjährigen Plakate würden als alltagsnah, verständlich und aussagekräftig wahrgenommen. Aufgrund dieser positiven Reaktionen soll die Kampagne im gleichen Stil weitergeführt werden, empfahl Bonfadelli: Sie soll sich auf Alltags- aber auch Grenzsituationen konzentrieren.


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