Am Dienstagabend fand im Aura in Zürich der Wirz Cocktail statt. Der traditionelle Anlass feierte sein 50. Ausgabe. Rund 300 Gäste kamen, um Cocktails zu trinken, sich auszutauschen und die Podiumsdiskussion zu verfolgen.
Zu Beginn begrüsste Co-CEO Livio Dainese die Gäste auf der Bühne. Er führte in das Thema des Abends «Neues wagen» ein und sagte: «Neues wagen heisst Herausforderungen annehmen. Leider hat das Wagen das Scheitern eingebaut – darum fällt es uns meistens schwer.»
Danach trat Co-CEO Petra Dreyfus ans Mikrofon und sagte: «Livio und ich haben uns überlegt, welche persönlichen Wagnisse wir euch hier präsentieren können. Doch ich selbst arbeite seit 17 Jahren bei Wirz, Livio auch schon viele Jahre. Wir beide wohnen noch im selben Kanton, in dem wir aufgewachsen sind. Also kamen wir zum Schluss: Vielleicht haben uns genau diese Ruhepoole die Kraft gegeben, in anderen Bereichen Neues zu schaffen. Das versuchen wir für unsere Kundinnen und Kunden jeden Tag.»
Um den Gästen vor Ort ein Wagnis zu bieten, hat Wirz eine Tätowiererin eingeladen, die live auf der Bühne Tattoos stechen sollte. Und tatsächlich meldete sich mit Nicole Pongracz eine Mitarbeiterin der SBB. Noch vor der Podiumsdiskussion nahm sie auf der Bühne Platz und liess sich ein Sujet auf der Hand stechen.
«Ich hoffe, sie weiss, dass wir es ernst meinen – und denkt nicht, es sei bloss ein Marktinggag», sagte die SRF-Moderatorin Mona Vetsch, die mittlerweile auf der Bühne Platz genommen hatte. Sie führte an diesem Abend, wie schon so oft, durch die Diskussion. Neben ihr Platz nahmen der Berater und Richter Bernhard Heusler, der Unternehmer und Bäcker Christian Aeby, die Co-Chefredaktorin vom Tages-Anzeiger Priska Amstutz und der Professor für Neuropsychologie Lutz Jäncke. Sie alle erzählten von persönlichen Wagnissen und was sie daraus gelernt haben.
Danach wurde im Foyer vom Aura der Apéro Riche serviert.

