Über 18 Millionen Franken lassen sich Befürworter und Gegner der Konzernverantwortungsinitiative den Abstimmungskampf kosten. Dabei hätten die Befürworter die Nase vorn, wie der Tages-Anzeiger in der Ausgabe vom Freitag vorrechnet.
Total hätten die Befürworter bislang rund 13 Millionen Franken in Kampagnen investiert, die Gegner rund 5 Millionen. Berücksichtigt wurden die Kosten für Flyer, Inserate, Onlineauftritte, Plakate, Umfragen und Agenturen. Genaue Zahlen zu den Budgets wollten beide Seiten nicht offenlegen. Der Tages-Anzeiger bezieht sich bei den Zahlen auf Schätzungen. «Viel zu hoch und aus der Luft gegriffen» sei dieser Betrag, teilten die Initianten der Zeitung mit.
Dennoch ist sich der Tagi sicher: Der finanzielle Einsatz von Befürwortern und Gegnern liegt mehr als doppelt so hoch wie bei der Abzockerinitiative 2013. (cbe)

