11.01.2016

Durchsetzungsinitiative

Drei Sujets für ein Nein

Gleich drei Komitees setzen sich mit unterschiedlichen Kampagnen gegen die SVP-Initiative ein.
Durchsetzungsinitiative: Drei Sujets für ein Nein

Drei verschiedene Komitees werben für ein Nein zur Durchsetzungsinitative der SVP am 28. Februar. Alle haben gemeinsam ihre Kampagnen-Sujets in Bern präsentiert. Schlicht ist der Auftritt des bürgerlichen Komitees, vertreten durch die Parteien Grünliberale, CVP, EVP, FDP und BDP. Ihre Kampagne beschränkt sich auf die beiden Worte "Nicht nötig" und die Aufforderung für ein Nein zur Durchsetzungsinitative.

bürgerliche Kampagne

Drastischer tritt das SP-Komitee auf: Ein grosser Stiefel droht das Bundeshaus zu zertreten. "Das Bild gemahnt an frühere 'Stiefel-Inserate' der SVP", schreibt Blick online. "Wir lehnen uns nicht bewusst am SVP-Stil an", erklärt SP-Sprecher Michael Sorg dem Onlineportal. Ein gutes Sujet dürfe aber auch provozieren. "Sonst kann man es auch gleich bleiben lassen", sagt Sorg. Das Sujet sei ein Hingucker und bringe die Gefährdung des Rechtsstaats durch die Initiative auf den Punkt.

Nein-Kampagne der SP

Komplettiert wird das Trio durch ein NGO-Komitee, dem sich 39 Organisationen angeschlossen haben. Ihre Kampagne zeigt eine Abrissbirne, die auf der Helvetia liegt. Wie blick.ch weiss, zeigte ein erster Entwurf die Helvetia blutend. Dies sei auf Anregung von FDP-Kampagnenleiter Matthias Leitner geändert worden. Flavia Kleiner vom NGO-Komitee kommentiert ihr Sujet gegenüber Blick online nüchtern: "Unseres Erachtens gibt diese Darstellung ganz einfach wieder, was die Durchsetzungsinitiative der Schweiz und damit unseren helvetischen Errungenschaften antun möchte."

Nein-Kampagne NGOs

(rar)

Bilder: zVg.

 

 



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