21.05.2025

Pam

Ein Elektroauto ohne politische Last

Die Agentur hat für Polestar eine Headline-Kampagne konzipiert, die mit trockenem Humor Elon Musk und Tesla thematisiert.
Pam: Ein Elektroauto ohne politische Last
Neben dem Welwoche-Cover umfasst die Kampagne auch Video-Ads. (Bild: zVg)

Spätestens seit sich Tesla CEO Elon Musk als begeisterter Unterstützer von Donald Trumps Politik zeigte und auch als Sonderberater eingesetzt wurde, fühlten sich einige Teslabesitzer mehr und mehr als ungewolltes politisches Aushängeschild verstanden. Dies ging bisweilen so weit, dass einige sich von Tesla aktiv distanzierten, indem sie einen Anti-Musk-Autoaufkleber an ihrem Tesla anbrachten.





Pam macht in der aktuellen Polestar Headline-Kampagne diese Aspekte zum Thema, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Ein prominentes Cover-Inserat in der Weltwoche preist Polestar als stilvolle Alternative an, um politischen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Auf der Front-Rückseite wird trocken hervorgehoben, dass Polestar «100% elektrisch und 0% politisch» ist.

Nebst dem Weltwoche-Cover-Inserat kommt die Kampagne auch als YouTube Ads, Display Ads und Social Ads zum Einsatz, die den nordischen Fahrspass ohne amerikanischen Grössenwahn anpreisen. (pd/spo)

Credits

Verantwortlich bei Polestar: Nadine Romero (Head of Marketing); verantwortlich bei Pam Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Gesamtverantwortung und Creative Direction).


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KOMMENTARE

Mike J. Herter
22.05.2025 16:04 Uhr
Lieber Herr Imhof, es geht doch darum, etwas die Temperatur herunterzufahren und den privaten Konsum - die im offenen Markt angebotenen Güter und Dienstleistungen - nicht zu verpolitisieren. Das kennen wir schon vom Sport, insbesondere Fussball. Im Gegenteil: Die Kampagne ist mutig uns sehr gelungen.
Raphael Imhof
22.05.2025 07:09 Uhr
Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht ;). Sich über politische Diskussionen lustig machen und dann exklusiv in der Weltwoche inserieren. Für ein chinesisches Auto. Well done :).
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