Nach Angaben des «Global Humanitarian Overview 2025» benötigen über 300 Millionen Menschen humanitäre Hilfe aufgrund von Konflikten und Naturkatastrophen. Gleichzeitig kürzen Regierungen weltweit ihre Hilfsgelder, wie Unicef mitteilt.
Die Arbeit in Krisengebieten zeigt Unicef am Beispiel Gaza: Der Film «Gaza's Silent Threat» dokumentiert die Bemühungen eines palästinensischen Arztes, einen Polio-Ausbruch zu verhindern. Der Mediziner kehrte aus dem Ruhestand zurück, um bei der Impfkampagne zu helfen.
Das UNO-Kinderhilfswerk ist in 150 Ländern aktiv und versorgt Kinder mit sauberem Wasser, Nahrung und medizinischer Hilfe. In Krisengebieten stellt die Organisation sichere Räume für Kinder bereit.
«Am Welttag der humanitären Hilfe rufen wir dazu auf, die Arbeit der Menschen, die für andere ihr Leben riskieren, zu würdigen», wird Bettina Junker, Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz und Liechtenstein, in der Medieniteilung zitiert.
Die Organisation finanziert sich über Spenden. Nach eigenen Angaben ist Unicef auf diese Gelder angewiesen, um Hilfsprogramme in den betroffenen Gebieten durchführen zu können.
Der Welttag der humanitären Hilfe findet jährlich am 19. August statt und erinnert an die Gefahren, denen Hilfskräfte bei ihrer Arbeit ausgesetzt sind. (pd/nil)

