Fundraising wird für Hilfsorganisationen immer anspruchsvoller – und dies, obwohl die Spenden an Hilfsorganisationen in den letzten zwei Jahren auf hohem Niveau lagen. Auslöser dafür sind gesellschaftliche Trends, auf die sich der Non-Profit-Sektor dringend vorbereiten sollte. Die beiden Agenturen Rod und Farner führen nun gemäss Mitteilung ihr Know-how zusammen, um NGO mit neuen Branding- und Marketingframeworks ein zukunftsorientiertes, effektives Fundraising zu ermöglichen.
Die ganze Bandbreite nutzen
Für Regula Bührer, Gründungspartnerin von Rod, war das längst überfällig. «Wir haben eine prall gefüllte Tool-Box – es war an der Zeit, dass wir diese auch dem Non-Profit-Sektor zugänglich machen», wird sie in der Mitteilung zitiert. Kern der Massnahmen ist die Anwendung der ganzen Bandbreite der 360-Grad-Kommunikation: «In unserem Angebot verschmelzen wir Brand Reputation, Growth Marketing und Community Management, um NGO den nötigen Schub zu geben.»
Daniel Jörg, Partner und Practice Lead Marketing Communications bei Farner, erläutert: «Wir schalten nicht einfach Werbung. Wir helfen Menschen dabei ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Indem wir in jedem Moment der Spender-Journey, Botschaften, Assoziationen und Nudges designen, welche das richtige Handeln so einfach und motivierend wie möglich machen.»
Grosses Interesse
Mit einer Spende ist es aber noch nicht getan: «Spenderinnen und Spender wollen heute mehr sein als blosse Geldgeber», erklärt Regula Bührer. Immer wichtiger in der Kommunikation von Hilfswerken werde daher das Community Management. «Hilfswerke, die es nicht schaffen ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen und eine engagierte Community zu bilden, werden es in Zukunft immer schwerer haben, die notwendigen Mittel zu beschaffen.»
Das Angebot von Farner und Rod stösst bereits auf Interesse: Das hochkarätige, interdisziplinäre Team um Regula Bührer-Fecker, Daniel Jörg, David Schärer, Martin Hofer und Jessica Zuber konnte bereits Projekte für den WWF, Pro Juventute, Blutspende Schweiz und Pro Mente Sana umsetzen und unterstützt seit neustem auch die Schweizer Hilfsorganisation Helvetas als Lead Agentur. (pd/lom)

