18.05.2000

Publicis für Sportplausch Wider

Alle Jahre wieder kommt Sportplausch Wider im Frühling mit neuen Werbemassnahmen. Der Name Sportplausch ist dabei Programm: Die Werbung soll der jugendlichen Zielgruppe, die verrückt nach Sport & Fun ist, das aktuelle Angebot auf möglichst unterhaltsame Art vermitteln. Das scheint in den letzten Jahren ganz gut gelungen zu sein: Sportplausch Wider ist heute weit über Wallisellen hinaus bekannt. Die Werbung wird gesammelt, aufgehängt, im Kollegenkreis rumgezeigt. Und nebenbei mit schöner Regelmässigkeit vom ADC ausgezeichnet. Auch diesen Frühling haben sich die Sportplausch Wider-Kreativen Markus Ruf und Markus Gut wieder etwas einfallen lassen.
Publicis für Sportplausch Wider

Das B12-Plakat: Nasse Hose

Es dramatisiert auf ironische Art die verschiedenen Bike-Typen, die diesen Frühling angesagt sind: Auf dem Plakat ist dreimal der gleiche, sportliche Body zu sehen. Als Citybiker ist er ganz trocken, als Racingbiker zeichnen sich bereits deutliche Schweissflecken unter seinen Armen ab – und als Downhillbiker hat er plötzlich einen verräterisch nassen Fleck in der Hose. Denn bei Abfahrten mit diesen High-Speed-Modellen kann sich auch der härteste Biker mal nass machen. PS: Neben B12-Plakaten gibt’s von diesem Sujet auch eine Card for free.

Die B4-Plakate: Doping-Tipps

Spätestens wenn demnächst die grossen Velorennen (Tour de France, Giro d’Italia, Tour de Suisse, etc.) starten, ist Doping wieder überall ein Thema: Ohne EPO läuft im Profi-Radsport heute ja bekanntlich nichts mehr. Die Antwort von Sportplausch Wider darauf heisst Bio-Doping. Auf drei B4-Plakaten wird allen Bikern empfohlen, zwecks Produktion von Rückenwind fleissig Bohnen, Blumenkohl und Frühlingszwiebeln zu essen. Wie heisst es doch auf einem der Plakate: Damit holen Sie das Letzte aus sich heraus. Oder: Kein Mensch merkt etwas. Ausser der, der hinter Ihnen fährt. PS: Neben B4-Plakaten gibt’s von diesen 3 Sujets ebenfalls Cards for free.

Das Mailing: Bussenregister für Biker

Dieses Mailing wird an alle abgegeben, die bei Sportplausch Wider ein Bike kaufen. Unter dem Titel "Damit Ihr Bike auch nach dem Kauf nicht zuviel ko-stet" erfahren Biker hier erstmals in komprimierter Form, wie teuer ihre grossen und kleinen Verkehrssünden zu stehen kommen. Beispielsweise das "Biken in angetrunkenem Zustand", das "Befahren von Polizeibeamten". Dazu Verfasser Markus Ruf: "Es kostet einige Überwindung, bei der Polizei anzurufen und den Beamten zu fragen, ob es strafbar sei, wenn ich ihn "Scheissbulle" oder "staatlicher Aasgeier" nenne. Zum Glück hat das Art Buying von Publicis bei der Recherche tüchtig geholfen." Mit Erfolg: Selbst Bagatell-Delikte wie "Abbiegen ohne Handzeichen" oder "Fahren ohne Glocke" fehlen nicht im handlichen Büchlein aus dem Sportplausch Wider Verlag, das in der engsten Radlerhose Platz hat. PS: Alle Angaben entsprechen der neuen Bussenverordnung von Zürich, die ab 1.1.2000 in Kraft getreten ist.

Die Testfahrer-Walti-Spots

Während Testfahrer Walti im letzten Winter total bekifft war, weil er von den Snowboardern spontan zu einer afghanischen Halfpipe eingeladen wurde (und damit den einzigen ADC-Preis für Radiowerbung gewann), spürt er nun den Frühling: In einem Spot leidet er hörbar unter Frühlingsmüdigkeit, in einem zweiten zitiert er voller Vorfreude auf die Bike-Saison ein romantisches Früh-lingsgedicht von Hermann Hesse, in einem dritten empfiehlt er allen Bikern eine konsequente Ernährungs-Umstellung auf Indianerbohnen, Blumenkohl und Frühlingszwiebeln (wobei deren Wirkung im Radiospot nicht zu überhö-ren ist), und im vierten als neuer Modern Talking-Sänger wobei er eine um-werfende Eunuchenversion der Hitnummer "Chery Chery Lady" zum Besten gibt.



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