Immer mehr Studien befassen sich mit den negativen Auswirkungen von Social Media. Den Beweis, wie schädlich die Nutzung von sozialen Medien für die psychische Gesundheit sein kann, hat vor einigen Wochen die University of Pennsylvania geliefert, wie meedia.de schreibt. Diese Kurzstudie habe belegt, dass Nutzerinnen und Nutzer, welche die Verwendung von Facebook, Instagram oder Snapchat reduzierten, weniger zu Einsamkeit und Depressivität neigten.
Trotzdem verbringen gerade Jugendliche einen grossen Teil ihrer Freizeit auf Social Media. Der spanische Spirituosenhersteller Ruavieja zeigt nun in einem Weihnachtsvideo auf, wie sich das stetige Onlinesein auf das reale Leben auswirkt. Seit seinem Launch vor drei Wochen hat der Clip auf YouTube über zwölf Millionen Views generiert.
Im Spot macht Ruavieja darauf aufmerksam, dass sich die Smartphone-Nutzung in den letzten sechs Jahren verdreifacht hat – mit der Folge, dass wir offline weniger Zeit mit unseren Liebsten verbringen. «Die Menschen sagen immer, dass geliebte Menschen für sie Priorität besitzen, aber die Art und Weise, wie sie ihre Zeit verbringen, unterstützt die Aussage nicht», sagt Psychologe Rafael Santandreu im vierminütigen Weihnachtsclip.
Ruavieja hat für den Spot Menschen in Madrid zusammengebracht, die sich nahe stehen oder miteinander befreundet sind. Dann stellt ihnen der Spirituosehersteller die Frage: Wie oft werden wir diese Personen in unserem Leben eigentlich noch wiedersehen?
Mithilfe von statistischen Daten hat Ruavieja eine Berechnung durchgeführt, die bestimmt, wie viel Zeit für Treffen mit geschätzten Menschen im Leben noch bleibt. Das Ergebnis lässt etliche aufhorchen: In vielen Fällen handelt es sich um Tage im zweistelligen Bereich, nicht um Jahre. Die User können auf der Website von Ruavieja einen Test in Englisch mit einer Person nach Wahl durchführen. (as)


