Die Kampagne richtet sich an Menschen ab 50 Jahren und läuft ab heute in der Deutschschweiz. Alltägliche Gittermuster wie ein Einkaufskorb oder ein Tennisschläger leiten zum Amsler-Gitter-Sehtest über.
Entwickelt hat die Kampagne die Zürcher Agentur Life Science Communication. AMD gilt laut Mitteilung als häufigste Ursache für Sehverlust im Alter und werde oft erst spät erkannt. Unterschieden wird zwischen einer trockenen und einer feuchten Form, wobei Erstere häufiger auftritt. Die feuchte Form schreite hingegen rasch fort und müsse umgehend behandelt werden – unbehandelt drohe ein schwerer, bleibender Verlust des zentralen Sehvermögens bis hin zur Erblindung.
Als Anzeichen einer AMD nennt Retina Suisse eine verschlechterte, durch eine Lesebrille nicht korrigierbare Sehschärfe, Nachtblindheit, schlechtes Kontrastsehen sowie verzerrtes Sehen. Wer solche Veränderungen bemerke, solle rasch eine Augenärztin oder einen Augenarzt aufsuchen; Menschen ab 50 Jahren wird zudem ein jährlicher Check-up empfohlen.
Die Sujets sind auf digitalen Screens in Bahnhöfen, auf Hängekartons in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Inseraten von Publikums- und Fachmedien, auf Postkarten in Augenarztpraxen sowie in Social-Media-Posts und Podcasts präsent. Die Kampagnenwebseite augentesten.ch bietet ergänzende Informationen und Broschüren zum Download. Die Lancierung ist als Auftakt einer mehrjährigen, schrittweisen Ausweitung auf die ganze Schweiz gedacht.
Verantwortlich bei der Auftraggeberin ist Susanne Trudel von Retina Suisse. Life Science Communication betreut neben Kundinnen und Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Medtechbranche auch zahlreiche Non-Profit- und Patientenorganisationen; die Agentur wurde 2007 gegründet und wird von Mark Bächer geführt. (pd/nil)
Credits
Verantwortlich bei Retina Suisse: Susanne Trudel; verantwortlich bei Life Science Communication: Mark Bächer und Sarah Hartinger (Strategie, Konzeption, Umsetzung), Gabriel Alber (Design und visuelle Gestaltung).

