04.07.2022

Rod Kommunikation

Wenn die Sorgen im Kopf zu viel werden

Die Agentur hat für Pro Juventute zwei Kampagnen lanciert: eine speziell für Teenager und eine an die Adresse der Eltern. Die Jugendlichen werden über die sozialen Medien angesprochen, die Erwachsenen über Plakate. Beide Kampagnen haben ein Ziel.
Rod Kommunikation: Wenn die Sorgen im Kopf zu viel werden
Psychische Herausforderungen von Kindern führen auch bei den Eltern selbst häufig zu Überforderung. (Bilder: Torvioll Jashari)

Psychische Belastungen und Erkrankungen bei Jugendlichen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Und die Coronapandemie hat Teenager in der Schweiz zusätzlich zugesetzt. Depressionen, Suizidgedanken, Essstörungen, Cybermobbing und -grooming, negative Gefühle, Autoaggressionen, Panikattacken und Zukunftsängste sind insbesondere bei Jugendlichen auf dem Vormarsch, wie es in einer Mitteilung heisst.

147.ch – Beratung und Hilfe für Kinder und Jugendliche sowie die Elternberatung von Pro Juventute sind da für Eltern und Jugendliche, um sie im Umgang mit psychischen Herausforderungen zu unterstützen. Dafür wurden in Zusammenarbeit mit Rod Kommunikation zwei Kampagnen realisiert, die sich jeweils an die Eltern von betroffenen Jugendlichen beziehungsweise an die Teenager selbst richten.

Die Teenager werden dort angesprochen, wo sie sich meistens aufhalten: Auf Snapchat, Instagram und TikTok. In den Videos verhalten sie sich genauso, wie sie es sonst auch tun – sie probieren Beauty-Filter aus, nehmen an Challenges teil oder tanzen vor der Kamera. Bis etwas Unerwartetes passiert. Mal bricht ein Streit zwischen den Eltern aus, in einem anderen Video werden Verletzungen hinter dem Beauty-Filter sichtbar oder ein Protagonist wird vor laufender Kamera gemobbt. Die Botschaft hinter den Videos ist klar: das kostenlose Beratungsangebot von 147.ch ist in diesen Fällen, wie auch bei Fragen und Sorgen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene da – kostenlos und absolut vertraulich.


Die psychischen Herausforderungen von Kindern führen aber auch bei den Eltern selbst häufig zu Überforderung. Deswegen werden diese mit einer zweiten Plakat- und gezielten Onlinekampagne angesprochen. Diese widmet sich der Veränderung, die Kinder häufig im Laufe ihres jungen Lebens durchmachen – vom fröhlichen Kind zum psychisch belasteten Jugendlichen. Hier setzt die Elternkampagne an und sensibilisiert frühzeitig für das Hilfs- und Beratungsangebot von 147.ch und Pro Juventute.

Verantwortlich bei Pro Juventute: Tiffany Brunner, Jan Schlink, Dragana Maric, Nil Günes; Konzeption, Kreation und Realisation: Rod Kommunikation; Kampagne Teenager: Regie: Ella Mettler, Produktion: Schau. Film; Kampagne Eltern: Fotografie: Torvioll Jashari, Produktion: Tina Aich Production, Lithografie: NC AG. (pd/cbe)



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