29.06.2020

Inhalt und Form

Wenn Kartoffelchips die Geburtenrate steigern

Um nach den Lockerungen die Konjunktur wieder anzukurbeln, braucht es Aktionen, die zu einer Gesundung der Schweizer Wirtschaft beitragen. Eine dieser Massnahmen will die Initiative «Restart Switzerland» sein.

Weil die Werbebranche von einer gesunden Wirtschaft abhängig ist, hat die Zürcher Werbeagentur Inhalt und Form zusammen mit Partnern die Initiative «Restart Switzerland» ins Leben gerufen. 

Entstanden ist eine nationale Kampagne, welche die Schweizer Bevölkerung auf die Wichtigkeit des Konsums sensibilisieren soll. «Die Kampagne zeigt auf, dass man mit einem Einkauf nicht nur sich selber, sondern indirekt auch anderen eine Freude machen und gleichzeitig die Schweizer Wirtschaft ankurbeln kann. So kann zum Beispiel der Kauf einer Packung Kartoffelchips bewirken, dass die Geburtenrate der Schweiz steigt», schreibt Inhalt und Form. 

Im Zentrum der Kampagne stehen laut der Mitteilung neun TV-Spots, die mit einem Augenzwinkern davon erzählen, wie ein Konsument mit seinem Kauf eine Kettenreaktion auslöst, die schliesslich dazu beiträgt, andere Leute glücklich zu machen und gleichzeitig die Schweizer Wirtschaft rettet. 

«Wir wollten aktiv werden und auch im Lockdown das tun was wir als Werbeagentur am Besten können. Aufmerksamkeit generieren, sensibilisieren und zum Kauf anregen», so Dominik Stibal, CEO von Inhalt und Form und Initiant von «Restart Switzerland».  

Neben den Leistungspartnern Goldbach sowie den Produktionsfirmen Zweihund, Covermedia und der Übersetzungsagentur Diction, konnten die Werbeauftraggeber Emmi, Emil Frey, Ochsner Sport, Profital, Promena, Sanofi, Schweizer Obstverband, TCS und Zweifel für die Initiative gewonnen werden, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen nun Teil der Kampagne sind. Zudem wird die Initiative von den Fachverbänden SWA/ASA und Promarca unterstützt. 

Neben den TV-Spots kommen Online-Videos, Display-Ads, DOOH sowie Inserate und die Landingpage restart-switzerland.ch zum Einsatz. (pd/eh)

 



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Kommentare

  • Alessandra Leimer, 06.07.2020 10:26 Uhr
    Als jemand, der/die davon überzeugt ist, dass man die Wirtschaft vorallem dann unterstützt, wen man (sehr vereinfacht gesagt) das Geld da ausgibt, wo man es verdient, kann ich diese Kampagne nur gutheissen. Und wie schön wäre es, wenn auch die Schweizer Werbebranche bei der Realisierung von Projekten sich das zu Herzen nehmen könnte/würde. Es gibt in der Schweiz weiss Gott genug Talent in der Foto- und Filmindustrie. Schade, werden immer wieder viele Aufträge/Produktionen (oftmal unnötigerweise) ins Ausland vergeben. Gerade diese Zeiten haben gezeigt, dass Loyalität und Solidarität in den eigenen Reihen mehr denn je angebracht sind. Miteinander und Fürinander. Besten Dank fürs Lesen.
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