Im Zentrum der Initiative steht weiterhin die sogenannte Kontrollillusion im Strassenverkehr – das Gefühl, eine Situation im Griff zu haben, obwohl jederzeit Unerwartetes eintreten kann. Die Kampagne richtet sich laut Mitteilung exemplarisch an Velofahrende, adressiert aber sämtliche Verkehrsteilnehmenden unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel.
Als Grundlage für die Fortführung nennt Family eine unabhängige Evaluation des ersten Kampagnenjahrs sowie die Auszeichnung mit dem Goldbach Crossmedia Award (persoenlich.com berichtete).
Für die neue Kampagnenwelle setzt Family auf eine stärkere Verzahnung von Kreation und Media. Die überarbeiteten Plakatsujets sollen mit direkteren Handlungsaufforderungen arbeiten, dabei aber bewusst auf Schuldzuweisungen verzichten: Verkehrssicherheit entstehe durch Rücksichtnahme und das Bewusstsein, dass Fehler von allen Seiten ausgehen können. Die TV-Spots verbinden gemäss Mitteilung die emotionale Wirkung der bisherigen Filme mit erklärenden Elementen aus dem Online-Bereich.
Verantwortlich für die Mediaplanung ist die agentureigene Einheit FaMe. Sie zeichnet laut Mitteilung für die kanalübergreifende Verzahnung von TV, Out-of-Home, Audio, Bewegtbild, Kino und digitalen Formaten verantwortlich. Neu hinzu kommt ein Radiospot, der das Thema unterhaltsam und ohne belehrenden Ton vermitteln soll.
Dem Kino kommt dabei laut Agentur eine besondere Rolle zu: In einem Umfeld ohne Ablenkung könne die Botschaft ihre volle emotionale Wirkung entfalten. (pd/cbe)
Credits
Verantwortlich beim Fonds für Verkehrssicherheit (FVS): Andreas Schumacher (Geschäftsführer), Manuela Carluccio (Projektleiterin Gesuche & Kampagnen); verantwortlich bei Family: Tobias Peters, Philip Meier, Marc Ambühl, Severin Brinkert, Lukas Tadeau (Kreation), Johnny Grubenmann, Jan Walser, Florian Weitzel (Creative Direction), Anina Trachsler (Beratung), Mark Becher (Strategie), Lucas Marietan, Mareike Hofer (FaMe Media Unit), Svenja Hässig, Claudio Catrambone (Gesamtverantwortung).
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02.07.2026 13:52 Uhr


