50 Schweizer Unternehmen gehören zu den 500 Top-Unternehmen Europas. Als bestplazierter Schweizer Konzern liegt Nestlé auf Platz zwölf, wie der am Mittwoch veröffentlichten "EuroTop 500" der HandelsZeitung zu entnehmen ist. Damit rutscht der weltweit führende Nahrungsmittelkonzern trotz eines Umsatzwachstums von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr um vier Ränge ab. Mit ihren 50 Firmen unter den 500 Top-Unternehmen Europas nimmt die Schweiz hinter Grossbritannien, Frankreich und Deutschland den vierten Platz ein.
DaimlerChrysler Nummer eins
Angeführt wird die Umsatzrangliste vom deutsch-amerikanischen Autokonzern DaimlerChrysler, gefolgt von den Ölkonzernen BP Amoco, Totalfina Elf und Royal Dutch sowie Volkswagen. Shell sowie Fiat rückten um sechs respektive sieben Ränge vor. Ähnlich wie Nestlé erging es dem zweiten in der Schweiz ansässigen "Riesen", dem Metro-Konzern, der von Rang neun auf 16 abrutschte. ABB fiel von Platz 41 auf 50 zurück, Novartis von 49 auf 55 und Roche von 55 auf 74. Plätze gutmachen konnte hingegen Adecco, die sich von Rang 105 auf 76 verbesserten.
Drei Schweizer Firmen sind unter den grössten europäischen Arbeitsgebern zu finden, nämlich Nestlé, ABB und Metro. Aus der Tabelle der 30 grössten Arbeitgeber geht aber hervor, dass sich die Zunahme von Jobs in engen Grenzen hielt. Unter den Unternehmen, die Arbeitplätze geschaffen haben, befinden sich vor allem Dienstleistungsfirmen.
Gewinn-Hitliste
In der Gewinn-Rangliste finden sich vier Schweizer Unternehmen unter den 30 ertragreichsten Firmen Europas, nämlich Roche, Nestlé, Novartis und die Swisscom. Am meisten Geld machten Unternehmen der Branchen Telecom und Mineralöl. Unter den 30 ertragsstärksten Firmen befinden sich sieben Telecom- und sechs Mineralölfirmen. Der Sektor Chemie/Pharma ist mit vier Firmen vertreten, die Autoindustrie mit zwei.

