03.07.2018

Schweiz Tourismus

André Hefti vermarktet Schweiz statt Schoggi

Der Basler wechselt von Nestlé zur Marketingorganisation und löst als Marketingleiter Nicole Diermeier ab.
Schweiz Tourismus: André Hefti vermarktet Schweiz statt Schoggi
Setzte sich gegen rund 180 Bewerber durch: André Hefti. (Bild: zVg.)

André Hefti heisst der neue Leiter Marketing & Productions und Mitglied der Geschäftsleitung von Schweiz Tourismus. Der Basler lebt momentan im Lavaux und wechselt vom Schokoladengeschäft der Nestlé S.A. zu Schweiz Tourismus. Er bringe umfassende Marketing- und Führungserfahrung mit und trete seine Stelle am 1. Oktober an, wie es in einer Mitteilung heisst.

«André Hefti hat uns als internationaler Marketer mit starkem Erfolgsausweis überzeugt», wird Direktor Martin Nydegger zitiert. Heftis charismatische Persönlichkeit mit grosser Passion für das Reiseland Schweiz ergänze ideal seine Fähigkeit, gut zuzuhören, klar zu analysieren, strategisch zu denken und dann auch pragmatisch umzusetzen, so das Fazit.

Es gab eine «Battle of the Best»

Die Marketingleiterin von Schweiz Tourismus, Nicole Diermeier, hatte im Frühjahr angekündigt, nach sieben Jahren in dieser Position eine neue berufliche Herausforderung annehmen zu wollen. «Rund 180 meist hochkarätige Bewerbungen gingen in der Folge ein, worauf mit externer Unterstützung eine mehrstufige Selektion und ein Assessment durchgeführt wurden», heisst es in der Mitteilung dazu. In einer «Battle of the Best» hätte sich schliesslich Hefti durchgesetzt. Der Vorstand bestätigte die Wahl.

Der 41-jährige Hefti ist seit sechs Jahren bei der Nestlé S.A. in Vevey im Bereich Marketing engagiert, die letzten fünf Jahre als Marketingdirektor des Schokoladengeschäfts (Cailler, Smarties, KitKat, etc.). Seit drei Jahren ist er auch Mitglied des «Nestlé International Marketing Leadership Council». Davor besetzte Hefti acht Jahre lang Leitungsfunktionen im Marketing- und Brandmanagement bei British American Tobacco S.A. (Lausanne/Madrid). Hefti trägt einen Master in Marketing der Universität St. Gallen. (pd/cbe)

 


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