23.03.2020

APG|SGA

Aussenwerbevermarkterin führt Kurzarbeit ein

In Bahnhöfen, Shoppingcentern, Berggebieten oder im Flughafen gibt es fast keine Leute mehr. Das hat massive Folgen für Out-of-Home-Werbung.
APG|SGA: Aussenwerbevermarkterin führt Kurzarbeit ein
Seit nicht einmal zwei Monaten im Angebot, nun weitgehend fast ohne Passanten: Die APG Branding Zone am Hauptbahnhof Zürich (Bild: APG)

Die Covid-19-Pandemie hat einen deutlich negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der APG|SGA. Obwohl die wirtschaftlichen Folgen derzeit noch nicht absehbar seien, muss das Unternehmen für die kommenden Wochen oder Monate «von einem erheblichen Umsatzrückgang ausgehen», wie es in einer Mitteilung vom Montagmorgen heisst. Der Verwaltungsrat und die Unternehmungsleitung haben deshalb veranlasst, per 24. März 2020 und bis auf Weiteres Kurzarbeit einzuführen.

Aufgrund der vom Bundesrat angeordneten Massnahmen gibt es aktuell fast keine Leute mehr öffentlichen Raum - dort wo APG Flächen anbietet für analoge und digitale Aussenwerbung. «Die massive Einschränkung des Aufenthaltes im öffentlichen Raum wie auch die im Rahmen des Notverordnungsrechts angeordneten Ladenschliessungen werden einen sehr starken Rückgang der Werbeaktivitäten in der Aussenwerbung bewirken», schreibt die APG. Dies werde zu einem entsprechend deutlich negativen Einfluss auf die Resultate des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr führen. Eine zuverlässige Einschätzung sei aber derzeit nicht möglich.

Trotz unmittelbar angeordneter Kostenmassnahmen und einem Einstellungsstopp sieht sich das Unternehmen veranlasst, per 24. März 2020 und bis auf Weiteres Kurzarbeit einzuführen. Davon betroffen sind praktisch alle Bereiche des Unternehmens, insbesondere die vom operativen Tagesgeschäft direkt tangierten Abteilungen. Gleichzeitig werden mit den Marktpartnern und Konzessionsgebern Lösungen angestrebt, welche die Tragweite dieser behördlichen Anweisungen berücksichtigen.

Die APG erwartet, dass sich der positive Trend und die starke Dynamik, in der sich der OOH-Markt grundsätzlich befinde, nach überstandener Krise in der Schweiz und auch im Ausland fortsetzen. (pd/eh)



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