Patagonia, Ben & Jerry's oder Weleda: Alle diese Weltmarken sind bereits B-Corp-zertifiziert. «B Corp» steht für «Benefit Corporations», also Unternehmen, welche die höchsten Standards für geprüfte Leistung, Verantwortlichkeit und Transparenz erfüllen. Seit Mai 2022 ist auch die Farmy AG B-Corp-zertifiziert, wie es in einer Mitteilung heisst.
«Wir sind sehr glücklich über unser Ergebnis von 103,6 Punkten. Natürlich gibt es jedoch auch noch viel Luft nach oben», wird Farmy-Nachhaltigkeitsmanagerin Anja Constien zitiert. «Wir sind mit der B Corp-Zertifizierung einer Bewegung beigetreten, die uns dabei hilft, den nachhaltigen Erfolg noch bestimmter anzugehen.»
Alle «B Corps» sind laut Mitteilung Unternehmen, die danach streben, die Wirtschaft als eine Kraft für das Gute zu nutzen, und die ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen umfassend messen und verwalten. Die B Corps seien führend in der globalen Bewegung für eine integrative, gerechte und regenerative Wirtschaft. Wer diese Zertifizierung erhält, muss einer äusserst strengen Beurteilung der ökologischen und sozialen Wirkung sowie Governance seines Unternehmens standhalten, heisst es weiter.
«Natürlich hängt das erfreuliche Ergebnis mit Farmys hohen und langfristigen Prinzipien zur Nachhaltigkeit zusammen», schreibt Farmy in der Mitteilung. Die Zertifizierung würdige unter anderem die Förderung der regionalen und ökologischen Wertschöpfungsketten sowie die starke Verflechtung mit der regionalen Biolandwirtschaft und der Kundschaft in den Metropolregionen Zürich und Genfersee.
Auch durch die Berücksichtigung und Befriedigung der Kundenbedürfnisse, beispielsweise in Bezug auf Datenschutz und die regelmässige Integration von Kundenumfragen, habe Farmy Punkte gesammelt. «Ebenfalls gewürdigt werden die innovativen und effektiven Prozesse des operativen Geschäfts, womit unter anderem eine Vermeidung von Lebensmittelabfällen einhergeht», heisst es.
Bezüglich des operativen Geschäfts hat sich Farmy laut eigenen Angaben bereits weitere Meilensteine gesetzt: Beispiele sind die Ausweitung der E-Flotte – teils auch mit Velos – für die Feinverteilung der Lebensmittel, und für die Mitarbeitenden soll das Gesundheits- und Sicherheitskonzept weiter ausgebaut werden. Zudem werde die Kooperation mit den Produzentinnen und Produzenten in Bezug auf die Optimierung der Wertschöpfungskette weiterhin gestärkt. (pd/cbe)


