Was passiert eigentlich mit dem Abfall, nachdem dieser unseren Haushalt verlässt, und welche Wertschöpfung kann daraus generiert werden? Um diese Frage auf möglichst innovative und interaktive Weise zu beantworten, setzte Switzerland Global Enterprise auf Virtual Reality. Als Organisation für Exportförderung und Standortpromotion unterstützt das Unternehmen Schweizer KMU bei ihrem internationalen Geschäft und innovationsstarke ausländische Unternehmen bei ihrer Ansiedlung in der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Vision 360 hat für ein Projekt drei 360-Grad-Filme mit unterschiedlichen Schwerpunkten konzipiert und produziert.
Die Reise geht von der Abfallentsorgung über dessen Verbrennung bis hin zur Rückgewinnung von Edelmetallen und Erzeugung von Elektrizität, Fernwärme und Prozessdampf. Um dies Abwechslungsreich zu gestalten, kombinierte die Vision 360, 360-Grad-Drohnenaufnahmen mit grafischen Elementen und Aussagen von Branchenexpertinnen und -experten. Das Ergebnis ist ein Blick hinter die Kulissen, welche den Zuschauerinnen und Zuschauern die Funktion und die Wertschöpfung einer Kehrrichtverbrennungsanlage aufzeigt und zur Erweiterung des eigenen Wissens beitragen soll.
«Ziel war mittels Virtual-Reality-Technik ausländischen Entscheidungsträgern und Behörden die Schweizer Technologien in unseren Kehrrichtverbrennungsanlagen näher zu bringen und sie in den Mittelpunkt des Geschehens versetzen beziehungsweise in die KVA’s eintauchen zu lassen. Dies aufgrund der anhaltenden Covid-Reiserestriktionen ohne Reiseaufwand und Kosten mit dem längerfristigen und nachhaltigen Ziel Schweizer Technologie ins Ausland zu bringen», heisst es von Switerland Global Enterprise laut Mitteilung.
Die drei VR-Filme wurden im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Zielgruppe vorgestellt, um daraufhin in der Panel-Diskussion in Unterstützung von diversen Branchenkennerinnen und -kennern sowie Projektbeauftragten sich den Fragen des Online-Publikums zu stellen. (pd/mj)

