08.07.2024

Dachcom

Die Rad-WM soll ein «Velofäscht» für alle werden

Die Winterthurer Agentur hat das neue Erscheinungsbild für die UCI Rad- und Para-Cycling Strassen-Weltmeisterschaften in Zürich entwickelt. Die Rad-WM findet Ende September zum vierten Mal in der Schweiz statt.

Die UCI Rad- und Para-Cycling Strassen-Weltmeisterschaften in Zürich sollen ein «Velofäscht für alle» werden und niemanden ausschliessen, denn erstmals sind auch die Para-Cyclerinnen und -Cycler integraler Bestandteil des Events. In umfangreichen Markenworkshops mit dem OK Rad-WM habe man Vision, Mission und klar definierte Markenwerte erarbeitet, welche die Basis für den neuen Markenauftritt des Grossanlasses bilde, schreibt die Agentur Dachcom aus Winterthur.

Unter dem Motto «Together we ride» sei eine «unverwechselbare neue Event-Identität mit Signalwirkung» entstanden, heisst es weiter. Zentraler Bestandteil der Identität sei die prägnante Ikonografie-Welt, die bekannte Symbole aus dem Radsport und Sehenswürdigkeiten der Gastgeberregion Zürich darstellt und auch auf dem Event Jersey zum Einsatz kommt. Die neu geschaffene Marke passe sich zudem allen Gegebenheiten und Anspruchsgruppen an und bildee dennoch ein einheitliches und langfristiges Gesamtbild, das weit über die WM 2024 hinaus strahlen solle.

Weiter entwickelte Dachcom die Website zurich2024.com als zentralen Informations- und Veranstaltungs-Hub rund um die Rad-WM 2024.

Die Vielfalt des Radsports kommt auch im emotionalen Teaser-Film zum Ausdruck, den Dachcom für den Event produziert hat und der zum Live-Gang der Website veröffentlicht wurde. Der Event-Teaser zeigt die verschiedenen Aspekte der bevorstehenden Rad-WM und bezieht dabei den Breitensport und den Austragungsort Zürich mit ein. Das zentrale Thema Inklusion wird sichtbar und spürbar gemacht, ganz getreu dem Motto «Together we ride». (pd/nil)


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KOMMENTARE

Anne-Catherine Eigner
09.07.2024 08:49 Uhr
Wie bei den meisten so genannten Inklusionen wird gleichzeitig wacker exkludiert. Hier z. B. die BewohnerInnen tagelang gesperrter Quartiere, die entweder sich nicht mehr frei bewegen können oder für die gesperrten Tage woanders hinziehen müssen, um ungehindert an ihren Arbeitsort zu gelangen. "Velofest" ist ein Euphemismus für einen uns aufgepfropften Anlass, der - Velo hin oder her - schwer unökologisch ist, und der Einbezug von ParacyclerInnen ein Feigenblatt, das gerne genutzt wird, um KritikerInnen mundtot zu machen.

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