09.07.2024

Rod

Ein neues Freundschaftsband für Swifties

Am ersten Schweiz-Konzert von Taylor Swift verteilt Pro Juventute 10’000 Armbänder mit der Nummer 147 an die Fans. Damit will die Stiftung junge Menschen auf das Beratungsangebot aufmerksam machen. Die Aktion wurde von der Agentur Rod entwickelt.
Rod: Ein neues Freundschaftsband für Swifties
Swifties lieben ihre Freundschaftsarmbänder. (Bild: zVg)

Taylor Swift, der grösste Popstar der Welt, ist zum ersten Mal in der Schweiz zu Besuch. Insgesamt 200’000 Fans pilgern dafür ins Zürcher Letzigrund, singen, tanzen und verteilen Freundschaftsarmbänder – das Markenzeichen der «Swifties». Am Musikevent verteilt Pro Juventute 10'000 Freundschaftsarmbänder mit der Nummer des Beratungsangebots 147.

Warum Taylor Swift? Der Erfolg der Sängerin beruht auf ihren Texten: In ihren Songs thematisiert die 34-Jährige persönliche Erfahrungen mit Liebeskummer, Verlusten, Selbstzweifeln oder auch Mobbing. Gerade junge Menschen können sich stark mit ihren Songzeilen identifizieren und somit ein Ventil für ihre eigenen Gefühle finden. 

Die Freundschaftsarmbänder haben unter den Fans, den sogenannten Swifties, einen enormen Stellenwert: Seit ihr Idol sie in ihrem Song «You’re On Your Own, Kid» erwähnte, sind die selbstgebastelten Armbänder ein fixer Bestandteil der Taylor-Swift-Fankultur und werden an den Konzerten rege getauscht. «So make the friendship bracelets, take the moment and taste it, you got no reason to be afraid», so Taylors Zeilen im Song.

Die 10’000 Freundschaftsarmbänder wurden von der Zürcher Stiftung Altried hergestellt. Diese bietet Menschen mit einer Beeinträchtigung bedürfnisorientierte Lebensstrukturen und ermöglicht Teilhabe und Mitwirkung in der Gesellschaft.

Angeteased wurde die Aktion zwei Wochen zuvor via Social Media: Auf dem Instagram- Account des 147.ch erschienen Postings mit Swift’schen Lyrics wie «We’re happy, free, confused and lonely at the same time; it’s miserable and magical» aus dem Song «22». «Auch Taylor Swift weiss, wie wichtig es ist, über die eigenen Gefühle und mentale Gesundheit zu sprechen», so die Caption. (pd/spo)


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