11.10.2007

Euro 08

Gehen wegen UEFA grosse Werbevolumen verloren?

Sponsoringberater kritisiert "Verhinderungsstrategie".

Die UEFA als Organisatorin der Fussballeuropameisterschaft in der Schweiz und in Österreich schützt seine Sponsoren, indem sie gegen Trittbrettfahrer vorgeht -- auch mit rechtlichen Schritten. Dies mache für den Fussballverband Sinn, volkswirtschaftlich bringe die Drohung aber beträchtliche Einbussen mit sich, schreibt Cash daily.

"Viele Firmen lassen sich durch die Verhinderungsstrategie der UEFA beeindrucken und verzichten auf Werbung", kritisiert Martin Platzer vom Sponsoringberater MPM in der Wirtschaftzeitung. Er glaubt, dass dadurch ein Werbevolumen von mehreren hundert Millionen Franken verloren geht.

Platzer ist der Meinung, dass die UEFA nicht die rechtlichen Möglichkeiten hat, die sie nach aussen vorspiegelt. Jede Art von Werbung rund um den Anlass, die nicht das von der UEFA geschützte Logo oder die geschützten Namen verwende, sei erlaubt.

"Wir drohen nicht, wir informieren nur", sagt Martin Kallen, COO der Euro 2008 SA zu Cash daily. Rund 200 Firmen hätten seine Rechtsabteilung bisher konsultiert. Dies habe genügt, um die Situation zu klären.


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