Im ersten Halbjahr 2022 vermeldet APG «eine insgesamt robuste Umsatzentwicklung». Die Aufhebung der meisten Covid-19-Massnahmen habe zu einer merklichen Belebung des Mobilitätsverhaltens und in Folge auch der Werbeerträge geführt, heisst es im am Freitag publizierten Aktionärsbrief. Allerdings sei diese positive Entwicklung dann durch die Ereignisse um den russischen Krieg gegen die Ukraine und dessen weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft beeinträchtigt worden. Dennoch konnte gegenüber dem Vorjahr eine signifikante Steigerung der Umsätze erreicht werden.
Im ersten Halbjahr 2022 erzielte die APG-Gruppe Werbeerträge von insgesamt 140,7 Millionen Franken und weist damit ein Umsatzwachstum von 32,9 Prozent aus. Der Löwenanteil des Umsatzes kommt weiterhin aus der Schweiz. Diese lagen mit 134,1 Millionen Franken um 35,9 Prozent über dem Vorjahr. Während sich die Werbeinvestitionen von Branchen wie Detailhandel, Telekommunikation sowie auch der Kunst- und Kulturveranstaltungen im ersten Halbjahr 2022 laut Mitteilung positiv entwickelten, bewegen sich die Werbeausgaben insbesondere aus der Automobilbranche aufgrund anhaltender Lieferengpässe nach wie vor auf unterdurchschnittlichem Niveau.
Der Gewinn verbesserte sich deutlich. So verdreifachte sich dieser auf Stufe EBITDA auf 18,4 Millionen Franken. Unter dem Strich blieben 10,2 Millionen Franken nach lediglich 1 Million im Vorjahr.
Die Perspektiven für die Out-of-Home-Medien und die APG werden in der zweiten Jahreshälfte massgeblich von der weiteren Entwicklung der wirtschaftlichen und geo- sowie auch gesundheitspolitischen Lage geprägt werden. Auch in diesen Zeiten mit geringer Visibilität und vielfältigen Herausforderungen wird die APG laut Mitteilung ihre operativen und strategischen Projekte weiterführen, um ihre Position als Markt-und Innovationsführerin der analogen und digitalen Out-of-Home-Medien konsequent auszubauen. «Wir bleiben davon überzeugt, dass die Out-of-Home-Medien unter entsprechenden Rahmenbedingungen ein überzeugendes Wachstumspotenzial ausweisen und ihre starke Stellung im Mediamix der Werbetreibenden weiter steigern können», heisst es im Aktionärsbrief weiter. (pd/cbe)


