Eine Marketingfallstudie der HandelsZeitung zeigt auf, warum Hakle einen schweren Stand auf dem Markt der Hygienepapiere hat. Hakle ist seit dem Zweiten Weltkrieg in der Schweiz in den Verkaufsregalen. Lange war die Firma, die unterdessen dem Konzern Kimberly-Clark gehört, alleine auf dem Schweizer Markt. Doch seit 2002 ist die Konkurrenz von Procter & Gamble mit Charmin aktiv und gewinnt zunehmend Marktanteile.
Hakle sieht jedoch ihren Vorteil in der Nähe zum Kunden. Die Grossverteiler Migros und Coop schätzten sie als Produzentin der Eigenmarken. Hakle sei in der Lage, schnell zu reagieren und die Produktion nötigenfalls anzupassen, so Andy Kistler, Country Manager für die Schweiz und Österreich gegenüber der HandelsZeitung.
Die an Charmin verlorenen Marktanteile will Kimberly-Clark mit Hilfe von POS-Aktionen zurückgewinnen. Nicht reine Price-off-Aktionen stehen im Vordergrund, sondern mit attraktiven Wettbewerben verbunden, um den Bezug zu Qualität und klassischen Werbemassnahmen zu gewährleisten.

