28.07.2020

Newsletter

Herr und Frau Schweizer lesen als Erstes

Die Digital-Marketing-Plattform Sendinblue analysiert die Versand- und Öffnungszeiten von Newslettern in zwölf europäischen Ländern – und kommt zu einem interessanten Schluss.
Newsletter: Herr und Frau Schweizer lesen als Erstes
Um welche Uhrzeit man in den einzelnen Ländern seine E-Mails erstmals liest unterscheidet sich teilweise stark. (Bild: pixabay/Anne-Onyme)

E-Mails spielen heutzutage bei der Kundenkommunikation eine zentrale Rolle, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Neben dem Layout ist insbesondere der Zeitpunkt des Versands wichtig, um möglichst viele Leser zu erreichen. Welche Unterschiede es zwischen den Versand- und Öffnungszeiten von E-Mails im europäischen Vergleich gibt, hat nun die digitale Marketing-Plattform Sendinblue anhand von 4,4 Milliarden versandten E-Mails analysiert.

Diese Länder lesen ihre E-Mails am frühesten

Um durchschnittlich 10:12 Uhr öffnen die Schweizer die eingegangenen Mails in ihrem E-Mail-Postfach. Damit sind die Eidgenossen von den zwölf verglichenen Nationen die Ersten, die ihre Newsletter lesen. Auch die Italiener und Portugiesen checken vergleichsweise früh ihre E-Mails. Mit einer Öffnungszeit, die im Durchschnitt bei 10:36 Uhr liegt, teilen sie sich den zweiten Platz des Rankings. Den dritten Rang belegen Spanier, die ihre Mails um 11:00 Uhr aufmachen.

Deutsche sowie Briten lesen ihre E-Mails etwas später: Um 11:36 Uhr öffnen sie im Schnitt ihre digitale Post. Damit teilen sich die beiden Nationen den vierten Platz des Rankings.

Österreicher lassen dagegen einen Grossteil des Tages verstreichen, bis sie ihr E-Mail-Postfach öffnen. Die Newsletter in der Alpenrepublik werden im Durchschnitt erst um 17:48 Uhr gelesen. Auch bis die Niederländer und Schweden ihre Mails öffnen, ist es im Schnitt schon 16:36 Uhr. Um durchschnittlich 15:24 Uhr und damit am drittspätesten machen die Norweger ihre Mails auf.

Hier versenden die Unternehmen als erstes ihre Newsletter

Im Vergleich der Versandzeiten sind ebenfalls die Schweizer am frühesten dran. Die dort ansässigen Unternehmen versenden ihre Newsletter im Schnitt um 8:36 Uhr. Den zweiten Platz des Versandzeit-Rankings belegen die Spanier: Hier wird die digitale Post durchschnittlich um 9:48 Uhr verschickt. Etwas später gehen die Newsletter französischer Unternehmen raus, die ihre Aussendungen im Schnitt um 10:36 Uhr verschicken.

Auch beim Versenden von Newslettern sind die Österreicher am spätesten dran: Diese werden im Schnitt erst um 18:12 Uhr verschickt. Auf dem vorletzten Platz befindet sich Norwegen, gefolgt von den Niederlanden. In den beiden Ländern wird die digitale Post durchschnittlich um 16:12 Uhr bzw. 14:36 Uhr versendet. Durchschnittlich um 12:24 Uhr verschicken die Unternehmen in Deutschland ihre Newsletter – und liegen damit im Mittelfeld des Rankings der zwölf verglichenen Nationen.

«Unsere Analyse zeigt deutlich, dass es für Unternehmen wichtig ist, das digitale Marketing an die lokalen Gegebenheiten anzupassen», lässt sich Maximilian Modl, Managing Director von Sendinblue, in der Mitteilung zitieren. «Während die Schweizer bereits Morgens ihre E-Mails lesen, werden diese im Nachbarland Österreich erst am frühen Abend geöffnet. Bei einem grossen internationalen Mailversand ist daher die Gefahr gross, dass die E-Mails nicht geöffnet werden, wenn sie alle zur selben Zeit verschickt werden.» (pd/lol)



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