18.11.2005

Studie

Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Fifa

WM-Sponsoren kommen in den Medien schlecht weg.

Die Berichterstattung über die Fussball-WM 2006 rückt auch die Sponsoren des sportlichen Grossevents in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Eine Untersuchung der Printmedien in den vergangenen Monaten in Deutschland zeigt jedoch, dass das Medienbild über die Geldgeber der WM zunehmend negativ ausfällt.

Das Ergebnis der Studie löst wenig Freude aus. 33 Prozent der im Untersuchungszeitraum veröffentlichten Meldungen zur WM rücken die Geldgeber in ein negatives Licht. Die meisten kritischen Berichte finden sich in den Themenbereichen "Tickets", "Vorhaben der Sponsoren" und "Vermarktung der WM 2006". "Wir sind sehr überrascht, wie negativ das Berichtsumfeld für die WM-Sponsoren in der letzten Zeit ist", wundert sich Uwe Mommert, Vorstand der Landau Media AG, die die Medienbeobachtungsstudie durchgeführt hat.

So wurden die WM-Sponsoren laut den Studienverantwortlichen nicht selten auch Opfer der Medienkritik an der FIFA selbst. Das strenge Vermarktungsreglement, das vor allem dem Schutz der Rechte der Sponsoren diene, werde zur Zielscheibe für die Medien, so das Fazit. Im Schlepptau dieser Kritik sollen auch die Sponsoren häufig von der Presse kritisch beleuchtet werden. Die 'bevorzugte' Behandlung zum Beispiel bei der Vergabe von Tickets und bei der Belegung von Werbeplätzen in den Austragungsorten sei vielfach Aufhänger für Ärger und Kritik in den deutschen Medien.


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