01.02.2026

Halbierungsinitiative

Multimillionäre auf beiden Seiten

Von der Eidgenössischen Finanzkontrolle veröffentlichte Daten zeigen, woher das Geld für die Kampagnen zur SRG-Initiative stammt. Beide Lager erhalten Unterstützung von vermögenden Privatpersonen und Unternehmen, wobei das Nein-Lager mehrere sechsstellige Einzelspenden verzeichnet.
Halbierungsinitiative: Multimillionäre auf beiden Seiten
Von der Eidgenössischen Finanzkontrolle veröffentlichte Daten zeigen, woher das Geld für die Kampagnen für und gegen die SRG-Initiative stammt. (Bild: Keystone/Anthony Anex)

Der ehemalige Thurgauer FDP-Nationalrat Hermann Hess hat 20'000 Franken an die Initianten überwiesen. Laut Bilanz-Ranking verfügt der Spross einer Textilindustriellen-Dynastie über ein Vermögen von 250 bis 300 Millionen Franken.

Die grösste Einzelspende ans Ja-Lager kommt aus dem Tessin: Die Meutel 2000 SA mit Sitz in Lugano hat 300'000 Franken bezahlt, wie der SonntagsBlick schreibt. Das Unternehmen gibt die Sonntagszeitung Il Mattino della Domenica heraus, das Sprachrohr der Lega dei Ticinesi. Geleitet wird Meutel 2000 von Antonella Bignasca Danzi, Nichte des Bauunternehmers und Lega-Gründers Giuliano Bignasca (†2013).

Das Nein-Lager hat mehrere hohe Zuwendungen erhalten (persoenlich.com berichtete). Der Zürcher Filmemacher Ruedi Gerber, Sohn des ehemaligen Roche-Präsidenten Fritz Gerber (†2020), steuert 100'000 Franken bei. Die Brüder Daniel und Martin Meili, Söhne des Gründers von Feuermelder-Hersteller Cerberus, spenden 50'000 Franken. Oliver und Tobias Rihs, Söhne des Phonak-Gründers und YB-Mäzens Andy Rihs (†2018), unterstützen die Kampagne mit 150'000 Franken. Partners-Group-Gründer und Milliardär Fredy Gantner hat 20'000 Franken gespendet. (pd/cbe)


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