Der Verwaltungsrat der Ticketcorner AG hat Oliver Niedermann zum neuen CEO ernannt. Er tritt die Nachfolge von Andreas Angehrn an, «der seit 2010 massgeblich für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens in der Schweiz stand und Ende Juni ausscheidet», wie es in einer Mitteilung heisst. Die Ticketcorner AG ist eine 100-prozentige Tochter der Ticketcorner Holding AG, die seit 2010 zu je 50 Prozent der CTS Eventim AG & Co. KGaA und der Ringier AG gehört.
Der 49-jährige Oliver Niedermann war während der letzten zehn Jahre Head of Marketing von Raiffeisen Schweiz. Dabei legte er den Fokus auf die digitale Transformation der Marketingaktivitäten der drittgrössten Schweizer Bank im B2C und im B2B-Geschäft wie auch im Sponsoring und Loyalitätsmanagement. Umfangreiche Expertise in den Bereichen Marketing, Events, Ticketing, Sponsoring sammelte Niedermann bereits zuvor in verschiedenen Leitungsfunktionen in Sport- und Entertainment Agenturen wie der Sui AG oder der iSe – Hospitality AG, die 2006 die Fifa Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland betreute. Nach Abschluss an der Universität St. Gallen HSG war er mehrere Jahre in der Unternehmensberatung bei führenden internationalen Consulting-Unternehmen tätig, vor allem für Media, Sports und Entertainment Kunden.
«Wir freuen uns, mit Oliver Niedermann einen hochqualifizierten Marketing- und Eventexperten gewonnen zu haben, der die Führungsposition von Ticketcorner weiter ausbauen wird», so Klaus-Peter Schulenberg, Verwaltungsratspräsident Ticketcorner und Vorstandsvorsitzende der Eventim Management. «Er bringt allerbeste fachliche Voraussetzungen mit, den Schweizer Markt noch stärker zu durchdringen und das Angebot für unsere Kunden noch attraktiver zu machen.»
Marc Walder, Vize-Verwaltungsratspräsident Ticketcorner und Ringier-CEO, ergänzt: «Unter Andy Angehrn hat Ticketcorner eine Schweizer Erfolgsgeschichte geschrieben. Das Unternehmen zählt zu den stärksten Online-Brands und hat mustergültig bewiesen, dass digitale Unternehmen in punkto Kundennähe und Vertrauen brillieren können.» (pd/cbe)


