16.03.2022

APG|SGA

Pandemie hat Einfluss auf Geschäftsjahr 2021

Der Umsatz liegt wenig über dem Niveau von 2020, das operative Ergebnis verbesserte sich dank eingeleiteter Massnahmen zur Kostensenkung. Es soll eine Dividende ausgeschüttet werden.

Die im Rahmen der Covid-19-Pandemie von den Behörden weitergeführten Einschränkungen hatten auch im Geschäftsjahr 2021 einen massgeblichen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der APG|SGA. Die Homeoffice-Pflicht in der Schweiz führte im ersten Halbjahr sowie gegen Ende des Jahres zu einem massiven Rückgang der Mobilität – insbesondere im öffentlichen Verkehr. Das Geschäftsmodell eines Aussenwerbeunternehmens aber basiert auf möglichst vielen Kontakten, welche ihre Werbeträger bei der Bevölkerung erzielen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die gruppenweiten Verkaufserlöse nahmen im Geschäftsjahr 2021 um 1,6 Prozent auf 266,1 Millionen Franken zu. Die Immobilienerträge stiegen um 6,4 Prozent auf 1,8 Millionen Franken an. Die übrigen Betriebserträge sind Veräusserungsgewinne nicht mehr benötigter Sachanlagen und lagen in der Berichtsperiode bei 1,5 Millionen Franken. Dadurch ergab sich im Geschäftsjahr 2021 ein Betriebsertrag von 269,5 Millionen Franken, was bereinigt um Sondereffekte im Vorjahr einer Zunahme von 1,6 Prozent entspricht.

Konzessionen und Kommissionen stiegen im Geschäftsjahr 2021 um 3,1 Prozent an. Diese überproportionale Zunahme im Vergleich zu den Verkaufserlösen ist auf umsatzunabhängige Abgaben und die verschärfte Wettbewerbssituation auf dem Beschaffungsmarkt zurückzuführen, schreibt APG weiter.

Im Geschäftsjahr 2021 gelang es der APG laut Mitteilung, die Aufwände für Personal, Betrieb und Verwaltung nochmals zu reduzieren. Trotz weiterer Ausgaben in Wachstumsprojekte wie Ausbau des digitalen Leistungsportfolios sowie digitaler Buchungs- und Abwicklungsplattformen konnte der Betriebs- und Verwaltungsaufwand durch eine Mischung von temporären und nachhaltigen Kosteneinsparmassnahmen um 3,9 Prozent gesenkt werden. Der Personalaufwand konnte in der Berichtsperiode um 5,9 Prozent reduziert werden. Nebst Prozessoptimierungen trugen Kurzarbeitsentschädigungen zu dieser Abnahme bei.

Trotz vielfältiger Massnahmen hatte die Pandemie in der Berichtsperiode einen signifikanten Einfluss auf das operative Resultat. Für das Geschäftsjahr 2021 resultierten ein EBITDA von 25,8 Millionen Franken (Vorjahr bereinigt um Sondereffekte: 22,5 Millionen Franken), ein EBIT von 15,3 Millionen Franken (Vorjahr bereinigt um Sondereffekte: 12 Millionen Franken) und ein Konzernergebnis von 12,7 Millionen Franken (Vorjahr bereinigt um Sondereffekte: 9,5 Millionen Franken). Die Margen konnten durch weitere Kostensenkungen verbessert werden.

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung beantragen, eine Dividende von 11 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2021 auszuzahlen. (pd/cbe)


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