02.07.2020

Marken-Roadshow

Regionale Potenziale in Zeiten der Krise

Die Serviceplan Gruppe Schweiz, GfK und die Mediaschneider Gruppe luden am Mittwoch zur Marken-Roadshow.
Marken-Roadshow: Regionale Potenziale in Zeiten der Krise
Referierten an der Marken-Roadshow (v.l.): Peter Haller (Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Serviceplan Group), Harald Schuster (Head of Marketing Science, Insights & Integration Central Europe, GfK), Barbara Evans (Managing Partner Mediaplus Gruppe), Esther Busch (Managing Partner Mediaplus Gruppe). (Bild: zVg.)

Die Veranstaltungsreihe Marken-Roadshow fand bereits zum 11. Mal statt und feierte dieses Jahr eine Premiere: Der Anlass fand coronabedingt online per Videoübertragung statt. Agenturgründer Peter Haller führte durch die Veranstaltung, an der Referenten innovative Ansätze zum Thema «Regionale Potenziale in Zeiten der globalen Krise» vorstellten.

Die aktuelle Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie befeuert wurde, resultiert in gravierenden Konsequenzen für viele Branchen und Unternehmen, heisst es in einer Mitteilung. Die Markenhersteller seien stark verunsichert und würden nach Überlebensstrategien in einem rückläufigen und unübersichtlichen Markt mit übervorsichtig agierenden Verbrauchern suchen.

Es gibt laut Mitteilung jedoch auch im aktuellen Markt Potenziale, die ein Unternehmen ausschöpfen kann und die darüber entscheiden können, wie die Krise überstanden wird. Serviceplan und GfK hätten es sich zur Aufgabe gemacht, diese Opportunitäten exakt zu orten und mit Hilfe moderner Tools optimal zu verwenden. Entscheidend in diesem Prozess seien die Verfügbarkeit und der technologische Zugriff auf sensible und aktuelle «dynamische Geo Intelligence Daten».

Der Einsatz dieses Tools und seine Erfolgschancen war das Thema der diesjährigen Marken-Roadshow. Aktuell gemessen wurde von der Serviceplan Gruppe, wie die Mehrzahl der Markenhersteller auf die Krise reagierte. Dass grosse Erfolge in Krisen entstehen, zeigen die Resultate der 298 befragten Unternehmen: Nur 25 Prozent der Firmen haben ihre Werbespendings gesteigert. Diese Investition lohnte sich jedoch für die Markenhersteller, denn die Werbeerinnerung erhöhte sich um 50 Prozent und die Kaufbereitschaft gar um 70 Prozent, wie es weiter heisst. (pd/cbe)



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