29.08.2000

Schweizer Druckindustrie legt zu

Viscom fordert Verzicht auf Trafifanpassungen der Post.

Die Schweizer Druckindustrie hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich zugeleg. Der positive Trend setze sich fort, teilte der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation, Viscom, am Dienstag in Zürich mit. Im Fünf-Jahres-Vergleich sei eine deutliche Ertragsverbesserung der Branche erkennbar, hiess es. Auch für das laufende Geschäftsjahr herrsche vierlerorts Optimismus. Rund 23 Prozent der Betriebe haben im zweiten Quartal 2000 eine bessere Ertragslage erwirtschaftet. 60 Prozent der in Zusammenarbeit mit der Konjunkturforschungsstelle KOF/ETH befragten Unternehmen beurteilten die Ertragslage als gleichbleibend.

Weiter zugenommen habe im vergangenen Geschäftsjahr der Cashflow bei den mittleren Betrieben mit 20 bis 99 Beschäftigten. Neben dieser Lageverbesserung im mittleren Segment sei der Cashflow in Klein- und Kleinstbetrieben sowie in Betrieben mit über 100 Mitarbeitern um 1 bis 2 Prozent zurückgegangen. Gemäss Viscom sollte der Cashflow als Faustregel die 10-Prozent-Limite übersteigen. Dieser relativ hohe Richtwert sei nötig, um den hohen Investitionsbedarf der grafischen Branche zu decken. Diesen Wert haben 1999 mehr Unternehmen erreicht als im Vorjahr. Die grafische Branche sieht sich angesichts der andauernden technischen Entwicklung weiterhin unter hohem Investitionsdruck. 1999 lag der Umsatz der fünftgrössten Branche des Landes mit 6,55 Mrd. Fr. rund 100 Mio. Fr. über dem Wert von 1995, heisst es weiter.



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