25.10.2018

Teads

Schweizer mögen keine Videowerbung mit Ton

Die meisten Befragten einer Studie hassen es, wenn «überraschend ein Werbeclip startet» und «losplärrt».

Die Schweizer lieben ihr Smartphone und sie lieben es, damit Videos zu schauen. Aber 53,2 Prozent hassen es, wenn auf einer Webseite völlig überraschend ein Werbeclip startet und in voller Lautstärke losplärrt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Teads, wie es in einer Mitteilung heisst. Unter den 16- bis 24-Jährigen fühlen sich sogar 65 Prozent stark gestört.

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Ähnlich gestört fühlen sich die Befragten, wenn es allgemein um Video-Werbung geht, bei der die Nutzer keinen Schliessen-Button finden. 51,4 Prozent reagieren darauf frustriert. Tatsächlich sind viele der Nutzer selbst betroffen. So gaben 57 Prozent an, dass auch auf dem eigenen Smartphone bereits ein Video überraschend loslärmte. 54 Prozent versuchten daraufhin, sofort den Ton abzudrehen. Klappte das nicht in kürzester Zeit, verliessen 44 Prozent möglichst fix die Seite. Ein Fünftel der Betroffenen empfand die vermeintliche Lärmbelästigung ihrer Umwelt sogar als peinlich und gaben an, «in Panik geraten zu sein», wie es weiter heisst.

Grundsätzlich schalten bereits 52 Prozent die Videowerbung auf Nachrichtenseiten stumm. Bei YouTube und Facebook sind es 61 Prozent beziehungsweise 47 Prozent.

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Die Nutzer sind nicht von Videoinhalten oder Video-Werbung genervt, sondern von oftmals unkontrollierten Geräuschen. «Das muss aber nicht sein», wird Alex Savic, Managing Director Switzerland bei Teads, zitiert. «Online-Videowerbung kann auch ohne Ton sehr gut wirken. Spots müssen besonders online in sehr kurzer Zeit das Interesse der User wecken. Ohne den richtigen Ansatz hilft da auch der aufgezwungene Ton nicht. Im Gegenteil, er nervt eher.» Die kreative Umsetzung müsse die Nutzungssituation am PC oder Smartphone berücksichtigen. Davon sei abhängig, ob sich die User entscheiden, das Video anzuschauen und bei Interesse vielleicht sogar den Ton aktiv anzuschalten.

Die Studie wurde von Censuswide durchgeführt. Per Onlinepanel wurden diesen Juni 500 Erwachsene zwischen 16 und 64 Jahren befragt. (pd/cbe)

 

 


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