19.07.2002

Erwin Bischof

Teilerfolg für PR-Berater in Zivilprozess gegen das VBS

Eidgenossenschaft muss PR-Agentur 55'000 Franken nachzahlen.

Der Berner PR-Berater Erwin Bischof ist am Freitag vor dem Zivilgericht Bern-Laupen mit seiner Klage gegen das VBS teilweise durchgedrungen. Dieses muss sich mit 55'000 Franken am Defizit eines von Bischof organisierten Symposiums beteiligen. An dem Symposium "Sicherheit durch Kooperation" referierten unter anderem der damalige Bundespräsident und VBS-Vorsteher Adolf Ogi, der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping und der russische Ex-Regierungschef Viktor Tschernomyrdin.

Streit um Defizitgarantie

Bischof machte am Freitag vor der Zivileinzelrichterin - wie schon bei der ersten Verhandlung im Juni - geltend, bei diversen Besprechungen von den VBS-Verantwortlichen immer wieder eine Defizitgarantie gefordert zu haben. Das VBS habe die Garantie nie abgelehnt. Auch als er ein Bestätigungsschreiben verlangte, sei eine Reaktion ausgeblieben. Dies habe er als Zustimmung gedeutet.


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