Die meisten der befragten Marketing-Profis (D/A/CH) setzen bereits KI-Piloten ein. Allerdings geben nur 11 Prozent an, dass diese bereits in einer Produktivphase und in operative Prozesse integriert worden und im Stadium der Professionalität und Skalierung seien, schreibt das Marketing Tech Lab, das das Monitor herausgibt, in einer Mitteilung.
Die grössten Herausforderungen hier: unzureichendes Know-how in den Unternehmen (31 Prozent), Komplexität und Vielfalt der Anwendungen (21 Prozent) – es gibt im Bereich Marketing, Vertrieb und Service einen Pool an mittlerweile mehr als 4000 KI-Anwendungen – sowie die unzureichende Datenqualität- und Verfügbarkeit (18 Prozent).
Knapp mehr als die Hälfte (51 Prozent) hat immerhin bereits eine KI-Roadmap für die kommenden Jahre. Bei knapp einem Drittel der Unternehmen (37 Prozent) liegt diese aber noch nicht vor. Eine Ursache ist der Erfahrung des Marketing Tech Labs nach, der Start mit vielen Tests, um dann nachfolgend zumeist mit den Grundlagen wie einer weitergehenden Roadmap nachzuziehen.
In ersten Quartal des Jahres haben 410 Marketingleiter- und vorstände sowie Leiter Digital Marketing/Online-Marketing im Raum D/A/CH den Fragebogen ausgefüllt. Diese arbeiten vorwiegend in Konzernen/Grossunternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern. (pd/spo)

