04.05.2017

Heimat Zürich / Futurelite

Wenn das Stimmcouvert zum Atommüll wird

Die Agenturen haben für Pro Solar eine Aktivierungskampagne für ein Ja zur Energiestrategie umgesetzt.
Heimat Zürich / Futurelite: Wenn das Stimmcouvert zum Atommüll wird

Am 21. Mai stimmt die Schweiz über das Referendum zur Energiestrategie 2050 ab. Heimat hat im Auftrag von Pro Solar, dem Verein zur Förderung einer sicheren, sauberen und unabhängigen Energieversorgung, eine Kampagne zur Mobilisierung von Ja-Stimmen entwickelt und diese mit der Filmproduktion Futurelite umgesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne ergänzt die Hauptkampagne des Ja-Lagers. Sie richtet sich an Sympathisanten erneuerbarer Energien und will sie zur Stimmabgabe aktivieren.

Dafür thematisiert die Kampagne die briefliche Stimmabgabe. Deren Einfachheit und Alltäglichkeit steht hier nämlich in krassem Gegensatz zu den dramatisch unterschiedlichen Konsequenzen, welche ein Ja beziehungsweise ein Nein für die Zukunft der Schweiz haben wird.

Auf diesem Insight beruht die Kampagnenidee: Wer ein Nein einwirft, bekennt sich damit zur Atomenergie und all ihren Risiken. Dies macht das Stimmcouvert selbst zur gefährlichen Post. Diese gehört nicht in einen Briefkasten, sondern in den dafür passenden Container für Atommüll. Solche Container zum Einwurf von gefährlichen Nein-Stimmen wurden für die Kampagne produziert und an stark frequentierten Orten platziert.

Verantwortlich bei Pro Solar: David Stickelberger (Geschäftsleiter), Claudio De Boni (Kommunikation); Kreativagentur: Heimat Zürich; Filmproduktion: Futurelite. Seeding: Feinheit. (pd/cbe)

 



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