02.05.2013

Tag der Pressefreiheit

39 Journalisten seit Anfang Jahr getötet

Hauptschwierigkeit Zugang zu Konfliktgebieten.

Anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit vom (morgigen) Freitag hat die Organisation Presseemblem-Kampagne (PEC) den Tod von 39 Journalisten seit Anfang Jahr verurteilt. Die Organisation rief auch zur Freilassung von vier Journalisten auf, die in Syrien verschollen sind.

Seit Januar wurden neun Journalisten bei ihrer Arbeit in Pakistan getötet, fünf in Somalia sowie je vier in Syrien und Brasilien, teilte PEC am Donnerstag in Genf weiter mit.
 
Je zwei Journalisten wurden tödlich verletzt in Guatemala, Mexiko und Paraguay. Jeweils ein Medienschaffender wurde in den folgenden Ländern getötet: Ecuador, Haiti, Indien, Kenia, Nigeria, Peru, Philippinen, Zentralafrikanische Republik, Russland, Tansania und Jemen.
 
"Die Hauptschwierigkeiten für Medienschaffende sind Probleme beim Zugang zu Konfliktgebieten und die Tatsache, dass Täter straflos ausgehen", erklärte PEC weiter. In Syrien werden mindestens vier ausländische Journalisten vermisst, darunter zwei Amerikaner.
 
Laut PEC ist "das Schlimmste zu befürchten". Die Organisation forderte die sofortige Freilassung der Medienschaffenden. Nach der Zählung von PEC wurde im vergangenen Jahr ein Rekordzahl von 141 Journalisten getötet. (sda)

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