25.02.2005

Henri-Nannen-Preis

47 Einreichungen aus der Schweiz

Insgesamt 820 Texte aus 172 Pronzprodukten.

Für den neuen Henri-Nannen-Preis, mit dem das Verlagshaus Gruner + Jahr und der stern in diesem Jahr erstmals Bestleistungen im Printjournalismus auszeichnen, wurden 47 Texte aus der Schweiz eingereicht. Diese Zahl nannte die G+J-Medienstelle auf Anfrage von "persoenlich.com". Insgesamt nehmen 820 Texte aus 172 Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil.

"Über diese sehr gute Resonanz auf die erste Ausschreibung des Henri-Nannen-Preises haben wir uns sehr gefreut. Sie zeigt, dass die teilnehmenden Autoren von Anfang an hohes Vertrauen in den neuen Preis und seine hochkarätigen Jurys setzen und der Auszeichnung hohe Bedeutung beimessen“, sagt stern-Chefredaktor Andreas Petzold.

145 Autorinnen und 439 Autoren bewerben sich in vier Kategorien um den Henri-Nannen-Preis: für die beste deutschsprachige Reportage (Egon-Erwin-Kisch- Preis), für die beste Darstellung eines komplexen oder historischen Sachverhaltes, für die beste investigative Leistung und für die beste humorvolle/unterhaltende Berichterstattung. Hinzu kommen Einreichungen von Fotografen, die sich um den Preis für die beste fotografische Autorenleistung bewerben.

Beiträge aus Tageszeitungen und Publikumszeitschriften sind gleichermassen unter den Einreichungen vertreten, rund zehn Prozent der Arbeiten wurden in Wochenzeitungen und anderen Printmedien veröffentlicht. 16 erfahrene Journalisten entscheiden nun in acht Vor-Jurys über die Nominierungen.

Die Preisträger des 1. Henri-Nannen-Preises werden bei der Preisverleihung am 20. Mai 2005 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg bekannt gegeben. Über die Gewinner entscheiden in der Hauptjury: Peter-Matthias Gaede (GEO), Elke Heidenreich (Autorin), Hans-Werner Kilz (Süddeutsche Zeitung), Roger Köppel (Die Welt), Giovanni di Lorenzo (Die Zeit), Helmut Markwort (Focus), Andreas Petzold ( stern), Frank Schirrmacher (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Cordt Schnibben (Der Spiegel).


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