Der Zeitpunkt, an welchem der radikal erneuerte Blick erscheint, rückt näher. Tröpfchenweise gelangen nun Details an die Öffentlichkeit, wie das Boulevardblatt künftig aussehen wird. Am Dienstag verriet Ringier Schweiz-Chef Daniel Pillard am "Communication Summit", dass der Blick künftig nur noch als Ein-Bund-Zeitung erscheine. Das Blatt soll etwa 50 Seiten umfassen, am Tabloid-Format werde festgehalten. Die Pressestelle von Ringier bestätigt eine entsprechende Meldung auf presseverein.ch allerdings nicht. Sie will erst zum Zeitpunkt des Relaunchs öffentlich mehr zum neuen Blick zu sagen, wie Sprecher Marco Castellaneta auf Anfrage von "persoenlich.com" erklärt.
Pillard ist nun offenbar bereit, doch länger für Ringier in der Schweiz das Verlagsgeschäft zu führen. Wie der Westschweizer Journalist am Dienstag am Summit erklärte, bleibt er bis Dezember 2008 im Amt. Bei seiner Amtseinsetzung hatte Pillard noch erklärt, dass er den Posten interimistisch und nur für ein Jahr übernehme. "Ich kann für Ringier nicht der Manager der Zukunft sein", sagte der Romand im Sommer 2007 damals im Interview mit "persoenlich.com". Er helfe Ringier nur aus, weil sich der Verlag in einer schwierigen Situation befinde.

