25.01.2012

Dschungelcamp

Abgeschnitten von der Aussenwelt

RTL-Sendung droht kurz vor Ende der Abbruch.

Wie das deutsche Branchenportal "Horizont" berichtet, könnte das Finale des RTL-Dschungelscamps in diesem Jahr buchstäblich ins Wasser fallen: Nach drei Tagen Dauerregen ist das Camp von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Auch die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach sowie 150 Mitarbeiter sitzen im australischen Busch fest. Der Sender erwägt sogar den Abbruch der Sendung.

Seit Mittwoch um 6 Uhr Ortszeit ist das Dschungelcamp und das Team von RTL nach heftigen Regenfällen von der Aussenwelt abgeschnitten, teilte der Sender im Laufe des Mittwochs mit. Die Zufahrtsstrassen sind derzeit nicht passierbar, Brücken überflutet. Momo-Darstellerin Radost Bokel, die das Camp zuletzt verlassen musste, konnte bereits nicht mehr ins Hotel zurückkehren. Die restlichen Bewohner des Dschungelcamps sind laut RTL aber dennoch in Sicherheit.

"Die Sicherheit der Kandidaten und aller Mitarbeiter hat absolute Priorität!", betont Markus Küttner, RTL-Chef für Comedy- und Real Life-Formate und für die Sendung vor Ort verantwortlich gegenüber "Horizont". "Sollte sich die Situation verschärfen, werden wir operativ entscheiden, ob wir evakuieren und die Show abbrechen." Seit dem Start der Sendung im Jahr 2004 habe es eine solche Notlage noch nicht gegeben.

Die auch bei den Schweizer Zuschauern überaus beliebte Real-Time- und Real-Life-Serie, wird im australischen Busch gedreht. Das Dschungelcamp liegt im Süden des Bundesstaates Queensland an der Ostküste Australiens. Wegen der zahlreichen Blitze, die dort regelmässig einschlagen, wird das Tal Lightning Valley genannt. Es wäre tatsächlich das erste Mal, dass RTL die Sendung vorzeitig abbrechen müsste. (horizont.net, ads)


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