04.04.2013

Radio 24

Abschiedsparty vor Umzug ins Löwenbräu

persoenlich.com zeigt Bilder und sprach mit Karin Müller.
Radio 24: Abschiedsparty vor Umzug ins Löwenbräu

Am 8. April zügelt Radio 24 definitiv ins Löwenbräu-Areal. Damit ist das Radiohaus an der Quellenstrasse endgültig Geschichte. Um den Umzug zu feiern, veranstaltet der Privatsender verschiedene Festivitäten. Darunter eine VIP-Party und Tage der offenen Türe. Am Montagmorgen wird ab 7 Uhr das Sendesignal mit Ufsteller-Moderator Dominik Widmer und der Radio-24-Crew live und on air gezügelt. Zudem wird ein Radio-24-Tram auf der symbolischen Strecke zwischen Quellenstrasse und Dammweg unterwegs sein.

Bereits am Mittwoch-Abend fand ein Apéro samt Radio-24-Museum statt, um die alten Studios gebührend zu verabschieden.

Mit dabei waren die Radio-24-Gründer und -Legenden. Mitten drin natürlich auch Senderchefin Karin Müller. Wie bereitet sie sich auf den grossen Tag vor?

Frau Müller, am 8. April zieht Radio 24 aus den legendären Studios an der Quellenstrasse ins Löwenbräu-Areal. Was für Gedanken gehen Ihnen beim Kistenpacken durch den Kopf?
Was wir alles erlebt haben. Was wir alles erreicht haben. Und, dass es Zeit ist, einen neuen Schritt zu machen.

Was aus Ihrem alten Büro nehmen Sie bestimmt nicht mit ins neue Studio?
Ich bin auf der einen Seite ein sehr strukturierter Mensch, auf der andern ein vorwärtsgewandter, heisst, es ist schon aufgeräumt im jetztigen Büro und am neuen Ort ab Montag.

Wie arbeitet die Radio-24-Crew derzeit? Wird aus Zügelkisten gesendet?
In etwa (lacht). Wir sind in den Tagen schon Veranstaltungsort und Radiostation. Derzeit wird alles vorbereitet fürs Aufrichtefest. Das heisst, wir haben zusätzlich zu den Kisten Stehtische und Apérogebäck. Heute werden die aktuellen Mitarbeitenden verdankt und alle, die fürs Löwenbräu mitgearbeitet haben. Nochmals Grande Fiesta intern.

Wie wird der Umzug genau vor sich gehen? Wie wird ein Sendeunterbruch vermieden?
Nach den 7h-News am Montag 8. 3. gibt’s ein Riesenfeature aus den aktuellen und vergangenen Jahren Radio 24 an der Limmatstrasse 183. Am Schluss tönt der Zügelsong. So haben Dominik Widmer und die Ufsteller-Crew Zeit, das Sendesignal ins Löwenbräu zu tragen. Das wird mit einem Corso geschehen und muss on time sein. Etwa um 7.17 Uhr wird der erste Song aus dem neuen Radio 24 tönen. Den haben die Hörer bestimmt.

Was kann am Montag noch schiefgehen?
Ich denke nichts. Allerdings ist das ein Wechsel in allem. Also nicht nur Arbeitsplätze auch Studiosoftware und Produktionstechnik. Da und dort wird das wohl zu hören sein. Aber den Umschalttermin haben wir Stand heute im Griff. Wo hat es hier Holz?

Am letzten Mittwoch-Abend verabschiedete sich der Sender mit "Gründer und Legenden“ von den alten Studios. Überwog beim Apéro gestern Wehmut oder Freude?
Riesenfreude. Das war ein ganz ganz herzlicher Anlass. Oft vergisst man Ehemalige. Mir war es ein Riesenanliegen mit einer Dankeschön Party mit den Ehemaligen die Fest-Serie zu starten. Jemand hat mir gesagt, dass sich sogar Ehemalige getroffen haben, die untereinander Zoff hatten. Das ist auch Radio 24; wer mal hier gearbeitet hat, ist stolz darauf. Und da waren auch Konkurrenten untereinander, eine riesige Familie.   

Anwesend war auch Gründer Roger Schawinski. Wie wichtig war das für die Abschiedsparty?
Es hat mich persönlich gefreut, dass Roger dabei war. Er war in guter Stimmung, und das war sicher wichtig für seine ehemaligen Mitarbeitenden.

Was wird mit dem Umzug nebst den Studios neu an Radio 24?
Was ich jetzt schon sagen kann, die integrierte Stage24 wird einige Events und Konzerte möglich machen. Das ist neu. Radio 24 steht für Info, Musik, Unterhaltung. Das können wir jetzt auch live Inhouse veranstalten und in verschiedensten Formen senden. Und dann ist auch noch die Website neu und und und. Aber all das zur gegebenen Zeit. 

Interview: Corinne Bauer, Bilder: Radio 24, Claudia Leisinger


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