14.09.2012

Spex

Aktuelle Ausgabe fehlt an Schweizer Kiosken

Grund ist "pornografische Titelstrecke".

Das Popkulturmagazin "Spex" gilt als dezidiert links und vertritt immer wieder feministische Positionen. Umso grösser die Überraschung, dass die neuste Ausgabe aus der "Spex"-Redaktion in der Schweiz nicht ausgeliefert werden darf – offenbar wegen jugendschutzrechtlicher Bedenken des Kioskbetreibers Valora, 20 Minuten Online berichtet. Laut einer Mitteilung der "Spex"-Redaktion war der Auslöser für die Nichtauslieferung in der Schweiz "zwei Fotos aus der Titelstrecke zum Thema Pornografie, die offenbar als pornografisch eingestuft wurden".

Die Bilder stammen aus einer Session der Fotografin Heji Shin für das Aufklärungsbuch "Make Love". Dieses ist in Deutschland empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren – in der Schweiz ist es frei erhältlich. Bilder aus den selben Aufnahmesessions wurden auch im "Spiegel" veröffentlicht – und nicht beanstandet. Laut "Spex" wurden die Bilder schon damals rechtlich geprüft – zumindest für Deutschland. Mehr dazu ist auf 20 Minuten Online zu lesen. (20 Minuten Online)


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