03.09.2012

Pressefreiheit-Preis

Anabel Hernández ausgezeichnet

Geehrt für Berichterstattung über Mafia und Politik in Mexiko.

Für ihre mutige Berichterstattung über die enge Verzahnung von Drogenmafia und Politik in ihrer Heimat Mexiko hat Anabel Hernández den Pressepreis "Goldene Feder der Freiheit" erhalten. Der Preis wird jedes Jahr Personen oder Gruppen verliehen, die sich für die Pressefreiheit einsetzen. "Für mich ist diese Auszeichnung ein Licht auf meinem dunklen Weg, ein Licht im einsamen und ungleichen Kampf zwischen einer Journalistin und einem ganzen Korruptionsapparat", sagte Hernández am Montag bei der Preisverleihung am Weltzeitungskongress in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien WAN-IFRA erinnerte vor allem an das persönliche Risiko. In Mexiko werden jährlich Dutzende Journalisten Opfer der mächtigen Drogenkartelle. Wie der Verband WAN-IFRA mitteilte, widmete sich Hernández nach der Entführung und Ermordung ihres Vaters in Mexico City im Jahr 2000 dem investigativen Journalismus.


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