19.09.2000

Anzeigenvolumen zog im August wieder an

Das belegt die Inseratestatistik der Schweizer Presse.

Im Gegensatz zum Juli fällt die Bilanz des Augustes weitgehend positiv aus. Dies teilte der Verband Schweizer Presse am Dienstag mit. Dies hänge nicht zuletzt mit den Stellenanzeigen zusammen, deren Volumenzuwachs wieder deutlich über der 30 Prozent-Marke liegt. Nach einem Durchhänger im Juli und August liegt der Zuwachs der Stellenanzeigen mit insgesamt 34,8 Prozent sogar leicht über dem durchschnittlichen Zuwachs des ersten Halbjahres. Den Spitzenwert erzielte die Westschweiz mit einem Plus von nicht weniger 45,9 Prozent. Dabei fällt auf, dass vom Zuwachs in allen Sprachgebieten immer mehr auch die mittleren und kleineren Titel profitieren.

Das kommerzielle Volumen weist insgesamt in allen drei Landesteilen ein Plus aus. Mit 0,3 Prozent ist es in der deutschen Schweiz allerdings recht bescheiden ausgefallen. Grund dafür ist die um 4,7 Prozent rückläufige Entwicklung bei den grossen Titeln. Dies könnte mit einen weiteren Rückgang der Immobilienanzeigen zu tun haben, die ebenfalls in diese Kategorie gehören, so der Verband. Darauf deute auch der massive Zuwachs bei der Zahl der vierfarbigen Anzeigen von insgesamt 40,2 Prozent hin. Auch hier verteilte sich das Plus auf alle Titelkategorien, wenngleich er sich bei den grossen Tageszeitungen der Westschweiz auf sehr bescheidene 1,2 Prozent beschränkt.

Die grossen Westschweizer Tageszeitungen weisen auf Grund eines Verlustes von 12,2 Prozent beim kommerziellen Volumen auch ein gesamthaftes Minus von 2,2 Prozent auf. Negativ fällt die Augustbilanz auch bei den mittleren und kleineren Tessiner Zeitungen aus. Der Tessin verdankt seine positive Gesamtbilanz also einzig den Wochenzeitungen, deren Volumen um 28,4 Prozent zugenommen hat. Auch in den andern Sprachgebieten verzeichnen die Wochenzeitungen ein deutliches Plus. Die zusätzlichen Ausgaben haben dazu nur bedingt beitragen, weil der August 2000 einen Sonntag weniger hatte als im Vorjahr.



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