Röbi Koller gibt seine Moderationstätigkeit für den "Club" Ende 2011 auf. Er bleibt aber weiterhin bei Schweizer Radio und Fernsehen und präsentiert "Happy Day" und "Fortsetzung folgt". In Zukunft will Röbi Koller beruflich andere Schwerpunkte setzen und wieder vermehrt als Autor tätig sein: "So attraktiv und herausfordernd die Moderation des "Club" ist - das zeitliche Engagement für 20 Sendungen pro Jahr lässt sich mit meinen anderen Projekten nicht mehr vereinbaren." Die Fernseharbeit lässt Koller aber nicht bleiben. Als Moderator von "Happy Day" und "Fortsetzung folgt" bleibt er dem Schweizer Fernsehen erhalten.

Erst gerade wurde bekannt, dass auch Redaktionsleiterin und Moderatorin Christine Maier den "Club" verlässt. Sie tritt die Nachfolge von Susanne Wille bei "10vor10" an. Was bedeuten die prominenten Abgänge für die Sendung? "persoenlich.com" hat bei Manuela Kaech, Mediensprecherin des Schweizer Fernsehens, nachgefragt:
Nach Christine Maier geht nun auch Röbi Koller. Macht die Arbeit beim "Club" keinen Spass?
Christine Maier nimmt die Gelegenheit wahr, nach zehn Jahren "Club" sich nochmals beruflich neu auszurichten und moderiert im Verlaufe des Sommers die Sendung "10vor10". Auch Röbi Koller will beruflich neue Schwerpunkte setzen: Er möchte vermehrt als Autor tätig sein und eigene Projekte umsetzen. Dies war mit dem Engagement beim "Club" zeitlich nicht mehr zu vereinbaren. Beide haben mit viel Herzblut sich für die Sendung "Club" engagiert. Für Röbi Koller und auch Christine Maier ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Neuorientierung.
Wird an der Sendung festgehalten?
Ja. Es besteht kein Grund, nicht mehr an der Sendung festzuhalten.
Wie werden die Nachfolge-Moderatoren gesucht? Gibt es ein öffentliches Casting?
Die Stelle für Redaktionsleitung und Moderation des "Club" wird ausgeschrieben. Die Nachfolge von Röbi Koller wird unter der Verantwortung der neuen Redaktionsleitung zu einem späteren Zeitpunkt gesucht, da er ja erst Ende Jahr beim "Club" aufhört. (cs)

