Statt einer Pressemitteilung von SRF flatterte ausgewählten Redaktionen im Raum Zürich, Aarau und Bern am Dienstag Sportreporter Jan Billeter ins Haus. Zusammen mit seinem VJ machte er mit dieser Aktion auf die Olympia-Berichterstattung des Schweizer Radio und Fernsehen aufmerksam. Ist dies der Beginn einer neuen Marketingstrategie am Leutschenbach? persoenlich.com hat bei Marco Meroni, Leiter Media Relations bei SRF, nachgefragt:

Jan Billeter macht sich am SRF-Eingang im Leutschenbach bereit für die Werbetour. (Bild: SRF)
Olympia steht vor der Tür. Jan Billeter besucht am Dienstag verschiedene Redaktionen, um auf die SRF-Berichterstattung aufmerksam zu machen. Wie ist diese Idee entstanden?
Jann Billeter ist mit seinem VJ als fliegender Reporter in London unterwegs. Analog zu seiner Rolle bei den Spielen, haben wir die Redaktionen besucht, um auf das Olympiaprogramm von SRF aufmerksam zu machen. Des Weiteren konnten wir die spezielle Übertragungstechnik einem zusätzlichen Livetest unterziehen.
Wie waren die Reaktionen der besuchten Redaktionen?
Die neue Technik und die Möglichkeit der flexibleren Übertragung von Bewegtbildern hat interessiert.
Was ist die Kernbotschaft, die Sie den Redaktionen vermitteln wollen?
Ab 27. Juli 2012 "It's time for London". Mit SRF kann das Publikum auf allen Vektoren mit den Athletinnen und Athleten, im Hauptfokus die Schweizer Athleten, bis zu 12 Stunden täglich mitfiebern.

Besuch im Blick-Newsroom. (Bild: SRF)
Statt Pressemitteilungen zu verschicken, geht SRF neuerdings auf Promotour. Eine Massnahme gegen den Zuschauerrückgang?
SRF macht mit dieser Aktion einmal auf eine andere Art und Weise auf sein Programm aufmerksam. Eine Abwechslung zur klassischen Medienmitteilung. Daneben leisten wir aber weiterhin auf gewohntem Weg Medienarbeit.
Wird man in Zukunft öfters solche Marketing-Aktionen von SRF sehen?
Wenn es zu einem Format passt, denken wir gerne über solche Ideen nach. Für die Sommerserie "Wasserratten" von Schweiz aktuell haben wir zum Beispiel die Medienmitteilung an die Medienhäuser entlang der Wasser-Route als Flaschenpost verschickt. Aber wie gesagt, das wird jetzt nicht die Regel.
Interview: Corinne Bauer.

