10.01.2011

Portugal

Bekanntester Promi-Reporter ermordet

Blutlache in New Yorker Suite.

Portugals bekanntester Gesellschaftsreporter Carlos Castro ist in einem Luxushotel in New York getötet worden. Die nackte Leiche des 65- Jährigen sei in einer Blutlache im Bett einer Suite im 34. Stock gefunden worden, berichteten portugiesische Medien am Sonntag. Castro wies schwere Kopfverletzungen auf, seine Genitalien seien verstümmelt worden. Als Tatverdächtigen nahm die Polizei den 21 Jahre alten Begleiter des Journalisten fest.

Bei ihm handele es sich um ein männliches Model, das vor vier Monaten unter den Finalisten einer Talentshow im portugiesischen Fernsehen gewesen war. Die Männer hatten in New York die Neujahrsfeiern verbracht. Castro war seit 35 Jahren in Portugal als Promi-Reporter aktiv. Erst kürzlich hatte er sein "Dienstjubiläum" gefeiert. Er arbeitete für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und für das Fernsehen. Er hat aber auch Gedichte sowie eine Autobiografie veröffentlicht. (sda)


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