Im Frühling 2009 wird in der Schweiz die Eishockey-Weltmeisterschaft ausgetragen. Das Schweizer Fernsehen hat auf das Ereignis reagiert und will im nächsten Winter das Schweizer Nationalteam während der Saison enger begleiten. SF tut das auf Kosten des Spengler Cups, wie der "Tages-Anzeiger" berichtet.
Beim traditionellen Turnier in der Altjahreswoche in Davos wird der Aufwand drastisch zurückgefahren. Es werden zwar weiterhin alle Spiele live übertragen, begleitende Elemente wie das Studio mit Gesprächsgästen und Beiträge aus dem Umfeld werden jedoch gestrichen, so der "Tagi". SF-Sportchef Urs Leutert begründet den Schritt mit der Umschichtung der finanziellen Mitteln zu Gunsten des Nationalteams.
Dies ist laut "Tagi" aber nur die halbe Wahrheit. Der Sportchef sei verstimmt über den neuen Turniervermarkter IMG, weil dieser SF bei Verhandlungen übergangen haben soll. So habe IMG Eiswerbung verkauft, die vorher SF für sich beansprucht habe. Dies dementiert Leutert gegenüber dem "Tagi": "Unser Verhandlungspartner ist das Organisationskomitee."

