05.05.2008

Radio 1

Berliner wollen definitiv klagen

Schawinski liess Frist verstreichen.

Im Streit um die Benutzung des Sendernamens "Radio 1" hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) nun definitiv beschlossen, Klage einzureichen. Roger Schawinski habe die ihm gesetzte Frist verstreichen lassen. "Jetzt gehen wir weiter", sagte Unternehmenssprecher Ralph Kotsch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Voraussichtlich werde die Klage in ein bis zwei Wochen eingereicht. Gleichzeitig habe Schawinski die RBB-Intendantin um ein Treffen ersucht. Dieses finde am 30. Mai in Berlin statt, ergänzte Kotsch.

Der RBB hatte Schawinski bis Ende letzter Woche Zeit gegeben, seinen Radiosender Radio 1 entweder umzubenennen oder nicht mehr über das Internet zu verbreiten. Ansonsten werde man Klage an einem deutschen Gericht einreichen. Grund ist die Verwendung des Namens "Radio 1" und des Slogans "Nur für Erwachsene". Der RBB verwendet beides für einen eigenen Berliner Sender. Schawinskis Radio 1 ging Mitte März in Zürich auf Sendung. (sda)


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