22.02.2021

Name bleibt

«Blick.ch» startet am 1. Juni 2021

Blick.ch lanciert das neue Online-Angebot in der Westschweiz am 1. Juni 2021. Der Name bleibt derselbe. Eine Umfrage zeigt, dass die Marke «Blick» in der Romandie bereits etabliert ist.

Die französischsprachige Ausgabe von Blick.ch startet am 1. Juni und liefert «lebensnahen» Journalismus aus der und für die Romandie, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Newsportal setze auf dieselbe Art von Beiträgen, die in der Deutschschweiz von täglich mehr als einer Million Userinnen und User geschätzt wird, und behält seinen Namen «Blick.ch» für die Westschweizer Leserschaft bei.

Eine Befragung durch das Marktforschungsunternehmen LINK Institut zeigt, dass die Medienmarke «Blick» in der Romandie schon einen hohen Bekanntheitsgrad aufweist: 93 Prozent der Befragten kennen die Marke. 64 Prozent nehmen den Namen «Blick» zudem neutral oder positiv wahr – trotz einer im Französischen unüblichen Buchstabenfolge. «Das ‹ck› ist für uns Romands sehr aussergewöhnlich», sagt Chefredaktor Michel Jeanneret, der die neue Redaktion in Lausanne gegenwärtig aufbaut. «Es freut uns umso mehr, dass der Name hier ebenfalls gut ankommt und wir unser Angebot auf einer etablierten Marke aufbauen können.»

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Die Erhebung zeigt zudem, dass zwölf Prozent der befragten Westschweizerinnen und -schweizer schon regelmässig die deutschsprachige Version von Blick.ch nutzen. Vom kommenden Pendant für die Romandie erwarten sie in erster Linie hochwertige Informationen, eine professionelle Berichterstattung sowie ein journalistisches Angebot, das sich von anderen Medien abhebt. Am meisten Wert legen die Befragten dabei auf Beiträge mit regionalem und politischem Bezug sowie Berichte über nationale und internationale Ereignisse.

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Die Westschweizer Ausgabe von Blick.ch wird zu finden sein unter blick.ch/fr – die beiden Portale werden dabei prominent miteinander verlinkt. Wer in seinem Browser Französisch als Standardsprache gewählt hat, landet automatisch auf der französischsprachigen Version. Zwischen den Sprachregionen soll ein journalistischer Austausch entstehen: «Der Fokus liegt auf eigenen, regionalen Recherchen – zudem werden wir Texte vom Deutschen ins Französische adaptieren und umgekehrt», lässt sich Christian Dorer, Chefredaktor der Blick-Gruppe, zitieren. «Wenn in der Romandie etwas passiert, das auch für die Deutschschweiz wichtig ist, übernehmen wir den Artikel künftig von unseren Kolleginnen und Kollegen in Lausanne. Die Blick-Gruppe als Ganzes wird bereichert!»

Blick.ch startet am Standort Lausanne mit einer 20-köpfigen Redaktion. Das neue Newsportal soll in der Suisse romande zu einer starken Stimme werden und dient der Blick-Gruppe zusätzlich als Innovationshub. Die Chefredaktion übernimmt Michel Jeanneret (47), der zuvor während zehn Jahren die Zeitschrift «L’illustré» geleitet hat (persoenlich.com berichtete). (pd/lol)



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