Nachdem die letzte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" keine zufriedenstellenden Zuschauerquoten brachte, möchte RTL gemäss dem Mediendienst Kress, der Mediendienst, die Casting-Show "komplett neu aufziehen." Laut "Bild"-Zeitung möchte Chef-Juror Dieter Bohlen die Juroren gegeneinander antreten lassen. Damit kupfert der Privatsender bei den Konkurrenten Sat.1 und Pro Sieben ab, die dieses Konzept beim Casting-Format "The Voice" bereits anwenden.
Wie Kress erklärt, heisst dies, dass die Kandidaten entscheiden sollen, bei welchem Juror sie vorsingen wollen. "Zunächst bleiben die verschiedenen Teams getrennt, ab den Live-Shows treten dann die jeweils besten fünf Kandidaten der Juroren gegeneinander an."
Doch gewissen Erfolgsfaktoren möchte RTL treu bleiben: So wird sich an der Dominanz von Bohlen nichts ändern. Der Musik-Mogul möchte scheinbar seinen 24-jährigen Sohn Marvin in die Sendung holen, welcher mit ihm ein Team bilden und die Kandidaten bewerten soll. Zudem kursieren Gerüchte um weitere vermeintliche Jury-Mitglieder wie Xavier Naidoo Natasha Bedingfield, Geri Halliwell sowie "zwei US-Top-Produzenten". Die genannten Leute seien allesamt angefragt worden.
Wie Kress weiter zu berichten weiss, hat RTL den Bericht der Bild nicht kommentiert. Das Boulevardblatt will zudem erfahren haben, dass die neue Idee von Bohlen selbst stammt und vom Sender positiv aufgenommen worden sei.
Mit 4.36 Millionen Zuschauern war das Finale der letzten Staffel der Casting-Show das schwächste seit Beginn der Show. (lf)

